Don´t kill the messenger ...

  • Es war Winter in Zweiwasser und Nebel verwandelte die Straßen Drachenbrücks an diesem Morgen in eine Landschaft von Geistern und Schatten. Im Inneren der Taverne war von dem winterlichen Wetter wenig zu spüren. Im Kamin brannte ein warmes Feuer und vertrieb Kälte und Düsternis. Mehrere Gardisten der Drachengarde hatten sich hier eingefunden, manche noch in Wappenrock und Gambeson, um warmen Würzwein zu trinken und das frische Brot aus der Küche zu genießen. Der Wirt, ein nervöser hagerer Mann namens Rodgar, trat an einen der Tische heran.

    "Verzeiht ihr guten Männer und Frauen. Es wird die Gardistin Immenfels gesucht. Rika Immenfels, so der Name. Ist sie wohl zugegen?"

  • Es war Winter in Zweiwasser und Nebel verwandelte die Straßen Drachenbrücks an diesem Morgen in eine Landschaft von Geistern und Schatten. Im Inneren der Taverne war von dem winterlichen Wetter wenig zu spüren. Im Kamin brannte ein warmes Feuer und vertrieb Kälte und Düsternis. Mehrere Gardisten der Drachengarde hatten sich hier eingefunden, manche noch in Wappenrock und Gambeson, um warmen Würzwein zu trinken und das frische Brot aus der Küche zu genießen. Der Wirt, ein nervöser hagerer Mann namens Rodgar, trat an einen der Tische heran.

    "Verzeiht ihr guten Männer und Frauen. Es wird die Gardistin Immenfels gesucht. Rika Immenfels, so der Name. Ist sie wohl zugegen?"

  • Es war Winter in Zweiwasser und Nebel verwandelte die Straßen Drachenbrücks an diesem Morgen in eine Landschaft von Geistern und Schatten. Im Inneren der Taverne war von dem winterlichen Wetter wenig zu spüren. Im Kamin brannte ein warmes Feuer und vertrieb Kälte und Düsternis. Mehrere Gardisten der Drachengarde hatten sich hier eingefunden, manche noch in Wappenrock und Gambeson, um warmen Würzwein zu trinken und das frische Brot aus der Küche zu genießen. Der Wirt, ein nervöser hagerer Mann namens Rodgar, trat an einen der Tische heran.

    "Verzeiht ihr guten Männer und Frauen. Es wird die Gardistin Immenfels gesucht. Rika Immenfels, so der Name. Ist sie wohl zugegen?"

  • Die Gardisten hatten es sich auf den alten Holzstühlen so bequem wie möglich gemacht und scherzten miteinander. Rika beobachtete, wie eine ausladende Erzählergeste einen Becher mit Wein umfegte. Sie fiel ins Lachen der anderen ein und fing den Becher ab, der in ihre Richtung rollte um ihn laut auf dem Tisch wieder abzustellen.

    Jemand tippte sie an der Schulter. Sie drehte sich noch grinsend zum Nachbartisch um an dem ebenfalls Gardisten saßen.
    "He, du bist Rika, oder?", fragte Eine und deutete dann auf den Wirt. "Du wirst wohl gesucht."
    Rika seufzte als sie zwischen ihm und der Pfütze aus Wein hin und her sah.

    "Verzeiht, wir machen hier gleich sauber", sagte sie entschuldigend.

  • Die Gardisten hatten es sich auf den alten Holzstühlen so bequem wie möglich gemacht und scherzten miteinander. Rika beobachtete, wie eine ausladende Erzählergeste einen Becher mit Wein umfegte. Sie fiel ins Lachen der anderen ein und fing den Becher ab, der in ihre Richtung rollte um ihn laut auf dem Tisch wieder abzustellen.

    Jemand tippte sie an der Schulter. Sie drehte sich noch grinsend zum Nachbartisch um an dem ebenfalls Gardisten saßen.
    "He, du bist Rika, oder?", fragte Eine und deutete dann auf den Wirt. "Du wirst wohl gesucht."
    Rika seufzte als sie zwischen ihm und der Pfütze aus Wein hin und her sah.

    "Verzeiht, wir machen hier gleich sauber", sagte sie entschuldigend.

  • Die Gardisten hatten es sich auf den alten Holzstühlen so bequem wie möglich gemacht und scherzten miteinander. Rika beobachtete, wie eine ausladende Erzählergeste einen Becher mit Wein umfegte. Sie fiel ins Lachen der anderen ein und fing den Becher ab, der in ihre Richtung rollte um ihn laut auf dem Tisch wieder abzustellen.

    Jemand tippte sie an der Schulter. Sie drehte sich noch grinsend zum Nachbartisch um an dem ebenfalls Gardisten saßen.
    "He, du bist Rika, oder?", fragte Eine und deutete dann auf den Wirt. "Du wirst wohl gesucht."
    Rika seufzte als sie zwischen ihm und der Pfütze aus Wein hin und her sah.

    "Verzeiht, wir machen hier gleich sauber", sagte sie entschuldigend.

  • "Äh, ja. Danke. Du bist Rika Immenfels?", fragte der Wirt, während er kurz einen Blick auf den Schlamassel auf dem Boden warf. "Da drüben will dich jemand sprechen", fügte er an und wies mit der Hand auf einen kleinen Tisch der Taverne, der zwischen Hauswand und einem Holzbalken eingeklemmt war. Daran saß eine Gestalt, durch den Balken halb verborgen. Sie trug einen grauen zerschlissenen Umhang und hatte auch hier drinnen die Kapuze hochgeschlagen, so dass Rika nicht sagen konnte, ob es ein Mann oder eine Frau war.

    "Wenn du hingehst, sag ihm, dass er etwas bestellen soll, wenn er hier sitzen will", sagte der Wirt noch und löste damit das Rätsel, um das Geschlecht des Besuchers.

  • "Äh, ja. Danke. Du bist Rika Immenfels?", fragte der Wirt, während er kurz einen Blick auf den Schlamassel auf dem Boden warf. "Da drüben will dich jemand sprechen", fügte er an und wies mit der Hand auf einen kleinen Tisch der Taverne, der zwischen Hauswand und einem Holzbalken eingeklemmt war. Daran saß eine Gestalt, durch den Balken halb verborgen. Sie trug einen grauen zerschlissenen Umhang und hatte auch hier drinnen die Kapuze hochgeschlagen, so dass Rika nicht sagen konnte, ob es ein Mann oder eine Frau war.

    "Wenn du hingehst, sag ihm, dass er etwas bestellen soll, wenn er hier sitzen will", sagte der Wirt noch und löste damit das Rätsel, um das Geschlecht des Besuchers.

  • "Äh, ja. Danke. Du bist Rika Immenfels?", fragte der Wirt, während er kurz einen Blick auf den Schlamassel auf dem Boden warf. "Da drüben will dich jemand sprechen", fügte er an und wies mit der Hand auf einen kleinen Tisch der Taverne, der zwischen Hauswand und einem Holzbalken eingeklemmt war. Daran saß eine Gestalt, durch den Balken halb verborgen. Sie trug einen grauen zerschlissenen Umhang und hatte auch hier drinnen die Kapuze hochgeschlagen, so dass Rika nicht sagen konnte, ob es ein Mann oder eine Frau war.

    "Wenn du hingehst, sag ihm, dass er etwas bestellen soll, wenn er hier sitzen will", sagte der Wirt noch und löste damit das Rätsel, um das Geschlecht des Besuchers.

  • Sie spähte in die Ecke in die der Wirt gezeigt hatte und nickte ihm dann zu. "Danke, ich richte es ihm aus."

    Sie erhob sich und durchquerte die Taverne. An dem einsamen Tisch angekommen deutete sie eine leichte Verbeugung an.

    "Seid gegrüßt, wie kann ich behilflich sein?", fragte sie in einem höflichen Ton.

  • Sie spähte in die Ecke in die der Wirt gezeigt hatte und nickte ihm dann zu. "Danke, ich richte es ihm aus."

    Sie erhob sich und durchquerte die Taverne. An dem einsamen Tisch angekommen deutete sie eine leichte Verbeugung an.

    "Seid gegrüßt, wie kann ich behilflich sein?", fragte sie in einem höflichen Ton.

  • Sie spähte in die Ecke in die der Wirt gezeigt hatte und nickte ihm dann zu. "Danke, ich richte es ihm aus."

    Sie erhob sich und durchquerte die Taverne. An dem einsamen Tisch angekommen deutete sie eine leichte Verbeugung an.

    "Seid gegrüßt, wie kann ich behilflich sein?", fragte sie in einem höflichen Ton.

  • Balor schaute auf und Licht fiel auf das von der Kapute verdeckte Gesicht. Der ehemalige Markgraf sah verhärmt aus. In seinen Augen lag ein fiebriger Glanz und dunkle Ringe kündeten von zu wenig Schlaf. Trotzdem erwiderte er das Lächeln der Gardistin.

    "Ich muss mich entschuldigen, dass ich dich aus der geselligen Runde gerissen habe, Rika Immenfels. Bitte, nimm Platz", fügte er an und deutete auf den Stuhl ihm gegenüber.

    Aus der Nähe war zu sehen, dass Balors Kleidung zerschlissen und mehrfach genäht war. Von dem Glanz des einstigen Lehensherrn, war wenig übrig. Nur das Schwert, das am Tisch lehnte, deutete an, dass der Mann mehr war, als ein heruntergekommener Pilger.

    "Wie geht es der Drachengarde? Behandelt euch der Baron gut?", fragte Balor und warf einen Blick auf das fröhliche Frühstück am anderen Tisch.

    "Der Himmel in Flammen"

    Wahlspruch von Balor dem Roten, Markgraf von Zweiwasser

  • Balor schaute auf und Licht fiel auf das von der Kapute verdeckte Gesicht. Der ehemalige Markgraf sah verhärmt aus. In seinen Augen lag ein fiebriger Glanz und dunkle Ringe kündeten von zu wenig Schlaf. Trotzdem erwiderte er das Lächeln der Gardistin.

    "Ich muss mich entschuldigen, dass ich dich aus der geselligen Runde gerissen habe, Rika Immenfels. Bitte, nimm Platz", fügte er an und deutete auf den Stuhl ihm gegenüber.

    Aus der Nähe war zu sehen, dass Balors Kleidung zerschlissen und mehrfach genäht war. Von dem Glanz des einstigen Lehensherrn, war wenig übrig. Nur das Schwert, das am Tisch lehnte, deutete an, dass der Mann mehr war, als ein heruntergekommener Pilger.

    "Wie geht es der Drachengarde? Behandelt euch der Baron gut?", fragte Balor und warf einen Blick auf das fröhliche Frühstück am anderen Tisch.

    "Der Himmel in Flammen"

    Wahlspruch von Balor dem Roten, Markgraf von Zweiwasser

  • Balor schaute auf und Licht fiel auf das von der Kapute verdeckte Gesicht. Der ehemalige Markgraf sah verhärmt aus. In seinen Augen lag ein fiebriger Glanz und dunkle Ringe kündeten von zu wenig Schlaf. Trotzdem erwiderte er das Lächeln der Gardistin.

    "Ich muss mich entschuldigen, dass ich dich aus der geselligen Runde gerissen habe, Rika Immenfels. Bitte, nimm Platz", fügte er an und deutete auf den Stuhl ihm gegenüber.

    Aus der Nähe war zu sehen, dass Balors Kleidung zerschlissen und mehrfach genäht war. Von dem Glanz des einstigen Lehensherrn, war wenig übrig. Nur das Schwert, das am Tisch lehnte, deutete an, dass der Mann mehr war, als ein heruntergekommener Pilger.

    "Wie geht es der Drachengarde? Behandelt euch der Baron gut?", fragte Balor und warf einen Blick auf das fröhliche Frühstück am anderen Tisch.

    "Der Himmel in Flammen"

    Wahlspruch von Balor dem Roten, Markgraf von Zweiwasser

  • Ihre Vorahnung bestätigte sich, als der Mann zu ihr hochblickte. Was auch immer ihn hierher verschlagen hatte, war alles andere als ein nettes Gespräch. Sie zog sich langsam den Stuhl zurück und setzte sich gerade hin.

    "Keine Ursache, es geht gleich sowieso zum Dienst. Und soweit ich weiß, gibt es zur Zeit keine Schwierigkeiten, demnach also ja."

    Sie versuchte sich die Skepsis ihm gegenüber nicht anmerken zu lassen.

    "Aber was führt Euch hierher?"

  • Ihre Vorahnung bestätigte sich, als der Mann zu ihr hochblickte. Was auch immer ihn hierher verschlagen hatte, war alles andere als ein nettes Gespräch. Sie zog sich langsam den Stuhl zurück und setzte sich gerade hin.

    "Keine Ursache, es geht gleich sowieso zum Dienst. Und soweit ich weiß, gibt es zur Zeit keine Schwierigkeiten, demnach also ja."

    Sie versuchte sich die Skepsis ihm gegenüber nicht anmerken zu lassen.

    "Aber was führt Euch hierher?"

  • Ihre Vorahnung bestätigte sich, als der Mann zu ihr hochblickte. Was auch immer ihn hierher verschlagen hatte, war alles andere als ein nettes Gespräch. Sie zog sich langsam den Stuhl zurück und setzte sich gerade hin.

    "Keine Ursache, es geht gleich sowieso zum Dienst. Und soweit ich weiß, gibt es zur Zeit keine Schwierigkeiten, demnach also ja."

    Sie versuchte sich die Skepsis ihm gegenüber nicht anmerken zu lassen.

    "Aber was führt Euch hierher?"

  • "Keine Schwierigkeiten?" Balor zog eine Augenbraue hoch. "Das Land leidet und wir wissen nicht, was die Zukunft ...". Er brach mitten im Satz ab und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Langsam stieß er den Atem aus.

    "Gut. Aber ich fürchte, ich bringe Schwierigkeiten mit mir, Gardistin Immenfels." Balor lächelte schief. "Was vielleicht keine Überraschung ist. Wir haben ja schon ein paar Wege zusammen zurückgelegt und dabei Gefahren getrotzt."

    Er schürzte die Lippen. "Wie gut kennt ihr die Heerführerin der Feste der Vielfalt, Kaela?"

    "Der Himmel in Flammen"

    Wahlspruch von Balor dem Roten, Markgraf von Zweiwasser

  • "Keine Schwierigkeiten?" Balor zog eine Augenbraue hoch. "Das Land leidet und wir wissen nicht, was die Zukunft ...". Er brach mitten im Satz ab und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Langsam stieß er den Atem aus.

    "Gut. Aber ich fürchte, ich bringe Schwierigkeiten mit mir, Gardistin Immenfels." Balor lächelte schief. "Was vielleicht keine Überraschung ist. Wir haben ja schon ein paar Wege zusammen zurückgelegt und dabei Gefahren getrotzt."

    Er schürzte die Lippen. "Wie gut kennt ihr die Heerführerin der Feste der Vielfalt, Kaela?"

    "Der Himmel in Flammen"

    Wahlspruch von Balor dem Roten, Markgraf von Zweiwasser

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