Soweit das Auge reicht - Expedition durch den Süden

  • Wann: Einige Monate nach dem Sommerfeldzug gegen Ankor Mortis, im Spätherbst
    Wo: Im Süden der oronischen Lehensgrenzen, außerhalb erkundeter Territorien
    Wer: Karmal & Umar al Haniqis (+oronische NPCs)

    ---

    Der kleine Verband der Dickhornschafe lehnte dicht gedrängt in der Felsensenke. Rings umliegender Kalkstein strahlte die Abwärme des Tages noch weit durch die sternenverhangene Nacht und wärmte ihre sehnigen, von kurzem Fell bedeckten Körper. Das geräuschvolle Balzen der Zikaden störte sie nicht in ihrem Schlaf, auch nicht der Ruf eines Wüstenuhus, der über das junge Gebirge schallte. Der Dämmerwind striff sachte ihre Rücken und trug gemeinsam mit mineralisch gefüllten Brisen Träume von Palmen und fruchtbaren Böden heran. Eine Vibration in den Steinen ließ den Leithammel aufmerken. Neugierig reckte er seinen behörnten Schädel, um Ausschau nach der Ursache zu halten, als schon der stählerne Pfeil aus der Dunkelheit trat und mit einem dumpfen Hämmern den Brustkorb seiner Nachbarin durchbrach. Ein röchelndes Blöken. Eine panisch fliehende Herde. Ein ungelenkes Stolpern. Ein zweiter Pfeil, der dem Leiden des Tieres ein Ende setze.

    "Ruuuuuuuhig..." sprach der oronische Kundschafter seinem Reittier zu, wobei das leise Kommando vom Ausatmen seiner eigenen Anspannung getragen wurde. Der Shadif zu seinen Schenkeln schüttelte kurz den Schrecken ab, der ihn beim Ruck des Bogens durchfahren war. Das Pferd hatte vorbildliche Ausbildung genossen, es blieb ruhig und gehorsam.

    Der Späher markierte die Stelle mit einer von Kristallen erleuchteten Lanze und pfiff dann ein Signal durch seine beiden Finger.

    Er hatte die Höhleneingänge wiedergefunden, von denen er den Anderen am Vortag berichtet hatte. Nun konnte das Dschadra des Beybashars gemeinsam mit den Arbeitern des Giftmischers das Lager aufbauen, um ihren Auftrag zu verrichten. Mit einem sanften Ruck am Zügel führte er den Vollblüter zu einer Linksdrehung und ritt dann der Expedition gemächlich entgegen.

  • Wann: Einige Monate nach dem Sommerfeldzug gegen Ankor Mortis, im Spätherbst
    Wo: Im Süden der oronischen Lehensgrenzen, außerhalb erkundeter Territorien
    Wer: Karmal & Umar al Haniqis (+oronische NPCs)

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    Der kleine Verband der Dickhornschafe lehnte dicht gedrängt in der Felsensenke. Rings umliegender Kalkstein strahlte die Abwärme des Tages noch weit durch die sternenverhangene Nacht und wärmte ihre sehnigen, von kurzem Fell bedeckten Körper. Das geräuschvolle Balzen der Zikaden störte sie nicht in ihrem Schlaf, auch nicht der Ruf eines Wüstenuhus, der über das junge Gebirge schallte. Der Dämmerwind striff sachte ihre Rücken und trug gemeinsam mit mineralisch gefüllten Brisen Träume von Palmen und fruchtbaren Böden heran. Eine Vibration in den Steinen ließ den Leithammel aufmerken. Neugierig reckte er seinen behörnten Schädel, um Ausschau nach der Ursache zu halten, als schon der stählerne Pfeil aus der Dunkelheit trat und mit einem dumpfen Hämmern den Brustkorb seiner Nachbarin durchbrach. Ein röchelndes Blöken. Eine panisch fliehende Herde. Ein ungelenkes Stolpern. Ein zweiter Pfeil, der dem Leiden des Tieres ein Ende setze.

    "Ruuuuuuuhig..." sprach der oronische Kundschafter seinem Reittier zu, wobei das leise Kommando vom Ausatmen seiner eigenen Anspannung getragen wurde. Der Shadif zu seinen Schenkeln schüttelte kurz den Schrecken ab, der ihn beim Ruck des Bogens durchfahren war. Das Pferd hatte vorbildliche Ausbildung genossen, es blieb ruhig und gehorsam.

    Der Späher markierte die Stelle mit einer von Kristallen erleuchteten Lanze und pfiff dann ein Signal durch seine beiden Finger.

    Er hatte die Höhleneingänge wiedergefunden, von denen er den Anderen am Vortag berichtet hatte. Nun konnte das Dschadra des Beybashars gemeinsam mit den Arbeitern des Giftmischers das Lager aufbauen, um ihren Auftrag zu verrichten. Mit einem sanften Ruck am Zügel führte er den Vollblüter zu einer Linksdrehung und ritt dann der Expedition gemächlich entgegen.

  • Wann: Einige Monate nach dem Sommerfeldzug gegen Ankor Mortis, im Spätherbst
    Wo: Im Süden der oronischen Lehensgrenzen, außerhalb erkundeter Territorien
    Wer: Karmal & Umar al Haniqis (+oronische NPCs)

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    Der kleine Verband der Dickhornschafe lehnte dicht gedrängt in der Felsensenke. Rings umliegender Kalkstein strahlte die Abwärme des Tages noch weit durch die sternenverhangene Nacht und wärmte ihre sehnigen, von kurzem Fell bedeckten Körper. Das geräuschvolle Balzen der Zikaden störte sie nicht in ihrem Schlaf, auch nicht der Ruf eines Wüstenuhus, der über das junge Gebirge schallte. Der Dämmerwind striff sachte ihre Rücken und trug gemeinsam mit mineralisch gefüllten Brisen Träume von Palmen und fruchtbaren Böden heran. Eine Vibration in den Steinen ließ den Leithammel aufmerken. Neugierig reckte er seinen behörnten Schädel, um Ausschau nach der Ursache zu halten, als schon der stählerne Pfeil aus der Dunkelheit trat und mit einem dumpfen Hämmern den Brustkorb seiner Nachbarin durchbrach. Ein röchelndes Blöken. Eine panisch fliehende Herde. Ein ungelenkes Stolpern. Ein zweiter Pfeil, der dem Leiden des Tieres ein Ende setze.

    "Ruuuuuuuhig..." sprach der oronische Kundschafter seinem Reittier zu, wobei das leise Kommando vom Ausatmen seiner eigenen Anspannung getragen wurde. Der Shadif zu seinen Schenkeln schüttelte kurz den Schrecken ab, der ihn beim Ruck des Bogens durchfahren war. Das Pferd hatte vorbildliche Ausbildung genossen, es blieb ruhig und gehorsam.

    Der Späher markierte die Stelle mit einer von Kristallen erleuchteten Lanze und pfiff dann ein Signal durch seine beiden Finger.

    Er hatte die Höhleneingänge wiedergefunden, von denen er den Anderen am Vortag berichtet hatte. Nun konnte das Dschadra des Beybashars gemeinsam mit den Arbeitern des Giftmischers das Lager aufbauen, um ihren Auftrag zu verrichten. Mit einem sanften Ruck am Zügel führte er den Vollblüter zu einer Linksdrehung und ritt dann der Expedition gemächlich entgegen.

  • "Ein komplettes Gebirge." murmelte Umar über den Rand seiner Teetasse hinweg. Der Dampf aus Rotbusch und Mandarine, der ihm in die Nase stieg und die Sinne kitzelte, ließ die Wärme des Getränks noch angenehm in ihm nachklingen. Er ließ den emaillierten Rand des tönernen Kruges noch eine Weile auf seinen Lippen ruhen, sodass seine Augen wie über eine Kimme den dunklen Horizont fixierten.

    "Hier standen noch vor Kurzem nichts weiter als ein paar Dünen." Dass auch die Nächte mancherorts seit dem Kataklysmus kühler geworden waren, war ihm nicht entgangen. Es war an der Felswand zwar wärmer als in der Steinwüste oder auf den Gewässern, die sie die letzten zwei Tage bereist hatten. Doch er bereute keinen Moment, die dicken Stoffe aus ihrer gemeinsamen Zeit an der Herzensruh mitgebracht zu haben. Fröstelnd zog er die weinrote Wolldecke über seine Schultern.

    Die Arbeiter und Soldaten waren fleißig gewesen. Ein Großteil der Zelte stand bereits. Wie befohlen waren sie niedrig, schmucklos und unauffällig im Windschatten eines Überhangs errichtet worden. In der graubraunen Karstlandschaft waren sie auch bei Tage nicht von den übrigen Felsen zu unterscheiden. Skargen oder Banditen hatten die Späher zwar bisher noch nicht ausmachen können. Doch in Unklarheit der neuen Lehensgrenzen, zumal auf unbekanntem Boden, war Vorsicht ein ratsamerer Freund als nachlässiges Selbstvertrauen. Schließlich wollte man auch keine diplomatischen Kontroversen riskieren.

    Der Alchemist spürte den konstanten Windzug, der aus den Höhlen trat, konnte darin Alaun, Schwefel und Salpeter ausmachen. "Wir sollten unsere Münder schützen, wenn wir hineingehen. Es riecht zwar nicht wie die anderen Gase, mit denen wir in letzter Zeit zu tun hatten. Belüftung scheint auch gegeben. Aber... ich habe so ein Gefühl." Und wenn der Oroni in den letzten jahren in etwas intuitive Erfahrung hatte erlernen können, dann in Bezug auf Höhlen.

    "Was meinst du zu dieser Gegend?"
    sprach er und blickte neugierig zu Karmal .

  • "Ein komplettes Gebirge." murmelte Umar über den Rand seiner Teetasse hinweg. Der Dampf aus Rotbusch und Mandarine, der ihm in die Nase stieg und die Sinne kitzelte, ließ die Wärme des Getränks noch angenehm in ihm nachklingen. Er ließ den emaillierten Rand des tönernen Kruges noch eine Weile auf seinen Lippen ruhen, sodass seine Augen wie über eine Kimme den dunklen Horizont fixierten.

    "Hier standen noch vor Kurzem nichts weiter als ein paar Dünen." Dass auch die Nächte mancherorts seit dem Kataklysmus kühler geworden waren, war ihm nicht entgangen. Es war an der Felswand zwar wärmer als in der Steinwüste oder auf den Gewässern, die sie die letzten zwei Tage bereist hatten. Doch er bereute keinen Moment, die dicken Stoffe aus ihrer gemeinsamen Zeit an der Herzensruh mitgebracht zu haben. Fröstelnd zog er die weinrote Wolldecke über seine Schultern.

    Die Arbeiter und Soldaten waren fleißig gewesen. Ein Großteil der Zelte stand bereits. Wie befohlen waren sie niedrig, schmucklos und unauffällig im Windschatten eines Überhangs errichtet worden. In der graubraunen Karstlandschaft waren sie auch bei Tage nicht von den übrigen Felsen zu unterscheiden. Skargen oder Banditen hatten die Späher zwar bisher noch nicht ausmachen können. Doch in Unklarheit der neuen Lehensgrenzen, zumal auf unbekanntem Boden, war Vorsicht ein ratsamerer Freund als nachlässiges Selbstvertrauen. Schließlich wollte man auch keine diplomatischen Kontroversen riskieren.

    Der Alchemist spürte den konstanten Windzug, der aus den Höhlen trat, konnte darin Alaun, Schwefel und Salpeter ausmachen. "Wir sollten unsere Münder schützen, wenn wir hineingehen. Es riecht zwar nicht wie die anderen Gase, mit denen wir in letzter Zeit zu tun hatten. Belüftung scheint auch gegeben. Aber... ich habe so ein Gefühl." Und wenn der Oroni in den letzten jahren in etwas intuitive Erfahrung hatte erlernen können, dann in Bezug auf Höhlen.

    "Was meinst du zu dieser Gegend?"
    sprach er und blickte neugierig zu Karmal .

  • "Ein komplettes Gebirge." murmelte Umar über den Rand seiner Teetasse hinweg. Der Dampf aus Rotbusch und Mandarine, der ihm in die Nase stieg und die Sinne kitzelte, ließ die Wärme des Getränks noch angenehm in ihm nachklingen. Er ließ den emaillierten Rand des tönernen Kruges noch eine Weile auf seinen Lippen ruhen, sodass seine Augen wie über eine Kimme den dunklen Horizont fixierten.

    "Hier standen noch vor Kurzem nichts weiter als ein paar Dünen." Dass auch die Nächte mancherorts seit dem Kataklysmus kühler geworden waren, war ihm nicht entgangen. Es war an der Felswand zwar wärmer als in der Steinwüste oder auf den Gewässern, die sie die letzten zwei Tage bereist hatten. Doch er bereute keinen Moment, die dicken Stoffe aus ihrer gemeinsamen Zeit an der Herzensruh mitgebracht zu haben. Fröstelnd zog er die weinrote Wolldecke über seine Schultern.

    Die Arbeiter und Soldaten waren fleißig gewesen. Ein Großteil der Zelte stand bereits. Wie befohlen waren sie niedrig, schmucklos und unauffällig im Windschatten eines Überhangs errichtet worden. In der graubraunen Karstlandschaft waren sie auch bei Tage nicht von den übrigen Felsen zu unterscheiden. Skargen oder Banditen hatten die Späher zwar bisher noch nicht ausmachen können. Doch in Unklarheit der neuen Lehensgrenzen, zumal auf unbekanntem Boden, war Vorsicht ein ratsamerer Freund als nachlässiges Selbstvertrauen. Schließlich wollte man auch keine diplomatischen Kontroversen riskieren.

    Der Alchemist spürte den konstanten Windzug, der aus den Höhlen trat, konnte darin Alaun, Schwefel und Salpeter ausmachen. "Wir sollten unsere Münder schützen, wenn wir hineingehen. Es riecht zwar nicht wie die anderen Gase, mit denen wir in letzter Zeit zu tun hatten. Belüftung scheint auch gegeben. Aber... ich habe so ein Gefühl." Und wenn der Oroni in den letzten jahren in etwas intuitive Erfahrung hatte erlernen können, dann in Bezug auf Höhlen.

    "Was meinst du zu dieser Gegend?"
    sprach er und blickte neugierig zu Karmal .

  • Auch Karmal hielt eine Tasse des Tees in beiden Händen und ließ die Wärme in wohligen Schauern seine Arme hinunter gleiten. Seinen Burnus [tulamidisch Schwerer Wollmantel/- umhang] hatte er sich über die Schultern gelegt.

    Den Blick gen der neuen Felswand gerichtet.

    " Also wirklich hinziehen zu dieser Wand tut es mich nicht... zu viele Möglichkeiten in einen Hinterhalt zu geraten.

    Es ist nichts abgesichert und jederzeit droht ein Felsbrocken herabzustürzen, aber so wie der Wind stinkt werde ich dich nicht davon abbringen können diese Löcher dort erkunden zu wollen.

    Grundsätzlich würde ich sagen ist es ein notwendiges Übel das wir hinter uns bringen sollten. Ich bin trotzdem gespannt was der Späher berichtet."

    Edited once, last by Karmal (December 14, 2022 at 11:12 PM).

  • Auch Karmal hielt eine Tasse des Tees in beiden Händen und ließ die Wärme in wohligen Schauern seine Arme hinunter gleiten. Seinen Burnus [tulamidisch Schwerer Wollmantel/- umhang] hatte er sich über die Schultern gelegt.

    Den Blick gen der neuen Felswand gerichtet.

    " Also wirklich hinziehen zu dieser Wand tut es mich nicht... zu viele Möglichkeiten in einen Hinterhalt zu geraten.

    Es ist nichts abgesichert und jederzeit droht ein Felsbrocken herabzustürzen, aber so wie der Wind stinkt werde ich dich nicht davon abbringen können diese Löcher dort erkunden zu wollen.

    Grundsätzlich würde ich sagen ist es ein notwendiges Übel das wir hinter uns bringen sollten. Ich bin trotzdem gespannt was der Späher berichtet."

    Edited once, last by Karmal (December 14, 2022 at 11:12 PM).

  • Auch Karmal hielt eine Tasse des Tees in beiden Händen und ließ die Wärme in wohligen Schauern seine Arme hinunter gleiten. Seinen Burnus [tulamidisch Schwerer Wollmantel/- umhang] hatte er sich über die Schultern gelegt.

    Den Blick gen der neuen Felswand gerichtet.

    " Also wirklich hinziehen zu dieser Wand tut es mich nicht... zu viele Möglichkeiten in einen Hinterhalt zu geraten.

    Es ist nichts abgesichert und jederzeit droht ein Felsbrocken herabzustürzen, aber so wie der Wind stinkt werde ich dich nicht davon abbringen können diese Löcher dort erkunden zu wollen.

    Grundsätzlich würde ich sagen ist es ein notwendiges Übel das wir hinter uns bringen sollten. Ich bin trotzdem gespannt was der Späher berichtet."

    Edited once, last by Karmal (December 14, 2022 at 11:12 PM).

  • Er lachte abrupt in seiner ansonsten eher entspannt fahrigen Haltung.

    "Du nennst es stinkenden Wind, mein Freund. Ich nenne es eine potenzielle Schatzgrube." Schon die Gewinne aus dem Pottaschehandel hatten ihm in den letzten Monaten gute Gewinne eingefahren, während die meisten Oroni den Rohstoff noch allenthalben als lästigen Unrat betrachteten. Der Verkauf hatte zumindest ein wenig geholfen, die Einbußen durch die verlorene Mine in der Sindalklamm auszugleichen. Doch was der Kataklysmus genommen hatte, würde er hier möglicherweise wieder doppelt und dreifach in Gold aufwiegen. Natürlich hoffte er, dass diese Höhle Diamanten oder edle Metalle bieten würde. Doch auch Mineralien, Salze, seltene Pflanzen oder Ablagerungen konnten sich als lukrativ erweisen. Er war zumindest zuversichtlich, dass die Kalifia ihn wieder für seine Einsatzbereitschaft und Expertise mit Sonderschürfrechten belohnen würde. Es wäre nicht das erste Mal. Nicht ohne Grund war er mit großem Material- und Personalaufwand gereist...

    "Dieser Ort liegt in den Grenzen des Beyrounahât, wenn die Berechnungen der Kartografen nicht falsch sind. Wer weiß, welche Bodenschätze er bietet? Wir sind die ersten vor Ort und dem Aufruf der Kalifia gefolgt, noch bevor sie ihn ausgesprochen hat, Karmal. Du weißt, wie sehr sie neben Loyalität neue Entdeckungen schätzt." Er ließ offen, ob Karmal das als Erklärung oder als Einladung verstehen sollte.

    Doch die Sorge des Offiziers ließ auch ihn nicht kalt. Er hatte sicher Recht: Bei jungen, unbekannten Felsen sollte die Statik sicher nicht für selbstverständlich genommen werden.

    "Der Späher ist einer deiner besten, Beybashar. Wê baalam tharfû! [tulamid. Wortspiel: Beim Wein.../Bei der Wollust der Göttin]. Er hat uns schon hierhin geführt, er wird uns sicher auch viel hilfreiches über die Umgebung berichten. Was denkst du? Sollen wir hineingehen und selbst erkunden, sobald er zurückgekehrt ist? Im Schatten der Höhle können wir gut auch am Tag arbeiten."

  • Er lachte abrupt in seiner ansonsten eher entspannt fahrigen Haltung.

    "Du nennst es stinkenden Wind, mein Freund. Ich nenne es eine potenzielle Schatzgrube." Schon die Gewinne aus dem Pottaschehandel hatten ihm in den letzten Monaten gute Gewinne eingefahren, während die meisten Oroni den Rohstoff noch allenthalben als lästigen Unrat betrachteten. Der Verkauf hatte zumindest ein wenig geholfen, die Einbußen durch die verlorene Mine in der Sindalklamm auszugleichen. Doch was der Kataklysmus genommen hatte, würde er hier möglicherweise wieder doppelt und dreifach in Gold aufwiegen. Natürlich hoffte er, dass diese Höhle Diamanten oder edle Metalle bieten würde. Doch auch Mineralien, Salze, seltene Pflanzen oder Ablagerungen konnten sich als lukrativ erweisen. Er war zumindest zuversichtlich, dass die Kalifia ihn wieder für seine Einsatzbereitschaft und Expertise mit Sonderschürfrechten belohnen würde. Es wäre nicht das erste Mal. Nicht ohne Grund war er mit großem Material- und Personalaufwand gereist...

    "Dieser Ort liegt in den Grenzen des Beyrounahât, wenn die Berechnungen der Kartografen nicht falsch sind. Wer weiß, welche Bodenschätze er bietet? Wir sind die ersten vor Ort und dem Aufruf der Kalifia gefolgt, noch bevor sie ihn ausgesprochen hat, Karmal. Du weißt, wie sehr sie neben Loyalität neue Entdeckungen schätzt." Er ließ offen, ob Karmal das als Erklärung oder als Einladung verstehen sollte.

    Doch die Sorge des Offiziers ließ auch ihn nicht kalt. Er hatte sicher Recht: Bei jungen, unbekannten Felsen sollte die Statik sicher nicht für selbstverständlich genommen werden.

    "Der Späher ist einer deiner besten, Beybashar. Wê baalam tharfû! [tulamid. Wortspiel: Beim Wein.../Bei der Wollust der Göttin]. Er hat uns schon hierhin geführt, er wird uns sicher auch viel hilfreiches über die Umgebung berichten. Was denkst du? Sollen wir hineingehen und selbst erkunden, sobald er zurückgekehrt ist? Im Schatten der Höhle können wir gut auch am Tag arbeiten."

  • Er lachte abrupt in seiner ansonsten eher entspannt fahrigen Haltung.

    "Du nennst es stinkenden Wind, mein Freund. Ich nenne es eine potenzielle Schatzgrube." Schon die Gewinne aus dem Pottaschehandel hatten ihm in den letzten Monaten gute Gewinne eingefahren, während die meisten Oroni den Rohstoff noch allenthalben als lästigen Unrat betrachteten. Der Verkauf hatte zumindest ein wenig geholfen, die Einbußen durch die verlorene Mine in der Sindalklamm auszugleichen. Doch was der Kataklysmus genommen hatte, würde er hier möglicherweise wieder doppelt und dreifach in Gold aufwiegen. Natürlich hoffte er, dass diese Höhle Diamanten oder edle Metalle bieten würde. Doch auch Mineralien, Salze, seltene Pflanzen oder Ablagerungen konnten sich als lukrativ erweisen. Er war zumindest zuversichtlich, dass die Kalifia ihn wieder für seine Einsatzbereitschaft und Expertise mit Sonderschürfrechten belohnen würde. Es wäre nicht das erste Mal. Nicht ohne Grund war er mit großem Material- und Personalaufwand gereist...

    "Dieser Ort liegt in den Grenzen des Beyrounahât, wenn die Berechnungen der Kartografen nicht falsch sind. Wer weiß, welche Bodenschätze er bietet? Wir sind die ersten vor Ort und dem Aufruf der Kalifia gefolgt, noch bevor sie ihn ausgesprochen hat, Karmal. Du weißt, wie sehr sie neben Loyalität neue Entdeckungen schätzt." Er ließ offen, ob Karmal das als Erklärung oder als Einladung verstehen sollte.

    Doch die Sorge des Offiziers ließ auch ihn nicht kalt. Er hatte sicher Recht: Bei jungen, unbekannten Felsen sollte die Statik sicher nicht für selbstverständlich genommen werden.

    "Der Späher ist einer deiner besten, Beybashar. Wê baalam tharfû! [tulamid. Wortspiel: Beim Wein.../Bei der Wollust der Göttin]. Er hat uns schon hierhin geführt, er wird uns sicher auch viel hilfreiches über die Umgebung berichten. Was denkst du? Sollen wir hineingehen und selbst erkunden, sobald er zurückgekehrt ist? Im Schatten der Höhle können wir gut auch am Tag arbeiten."

  • " Sai, natürlich werden wir das.''

    Er stand aprupt auf, straffte seinen Körper und spähte dann in die Dunkelheit.

    Als er dann wieder neben Umar platznahm war seine Ausstrahlung wie aufpoliert. Er strahlte Entschlossenheit und Zuversicht aus.

    '' Bei ihren roten Locken, wir werden dort schon noch etwas lukratives finden, denn...''

    Dann wurde aus dem Baybashar plötzlich ein Schemen und er verschwand lautlos hinter Umar im Schatten. Nur eine Reflexion seines gezogenen Scimitares war noch warzunehmen.

    Einen Augenblick später kam von der anderen Seite direkt vor Umar, aus Richtung der Felswand, ein zweiter Schatten aus der Dunkelheit.

    Dieser Schatten ging dann einen Augenblick später mit einem dumpfen Geräusch in die Knie.


    '' Men-fadlek, Baybashar. Ich habe mich nicht angekündigt."

    '' Hätte ich dich nicht erkannt hätte das auch gut dein letzter Schritt gewesen sein können. Das ist fahrlässig ich erwarte mehr von dir. Was hast du dir da umgehangen?''

    '' Refel ist zurück, Effendim, er sagt er hat die Stelle markiert und bringt dieses Dickhornschaf mit. Er sagte auch ich soll euch ausrichten er kommt sogleich zu euch, nachdem er das Pferd versorgt hat.

    ... und ich soll euch fragen ob ich das Schaf zubereiten darf. ''

    '' Sai, Eslam, bereite es zu dann gibt es zum Morgengrauen etwas warmes. Mach es so unauffällig wie möglich...''

  • " Sai, natürlich werden wir das.''

    Er stand aprupt auf, straffte seinen Körper und spähte dann in die Dunkelheit.

    Als er dann wieder neben Umar platznahm war seine Ausstrahlung wie aufpoliert. Er strahlte Entschlossenheit und Zuversicht aus.

    '' Bei ihren roten Locken, wir werden dort schon noch etwas lukratives finden, denn...''

    Dann wurde aus dem Baybashar plötzlich ein Schemen und er verschwand lautlos hinter Umar im Schatten. Nur eine Reflexion seines gezogenen Scimitares war noch warzunehmen.

    Einen Augenblick später kam von der anderen Seite direkt vor Umar, aus Richtung der Felswand, ein zweiter Schatten aus der Dunkelheit.

    Dieser Schatten ging dann einen Augenblick später mit einem dumpfen Geräusch in die Knie.


    '' Men-fadlek, Baybashar. Ich habe mich nicht angekündigt."

    '' Hätte ich dich nicht erkannt hätte das auch gut dein letzter Schritt gewesen sein können. Das ist fahrlässig ich erwarte mehr von dir. Was hast du dir da umgehangen?''

    '' Refel ist zurück, Effendim, er sagt er hat die Stelle markiert und bringt dieses Dickhornschaf mit. Er sagte auch ich soll euch ausrichten er kommt sogleich zu euch, nachdem er das Pferd versorgt hat.

    ... und ich soll euch fragen ob ich das Schaf zubereiten darf. ''

    '' Sai, Eslam, bereite es zu dann gibt es zum Morgengrauen etwas warmes. Mach es so unauffällig wie möglich...''

  • " Sai, natürlich werden wir das.''

    Er stand aprupt auf, straffte seinen Körper und spähte dann in die Dunkelheit.

    Als er dann wieder neben Umar platznahm war seine Ausstrahlung wie aufpoliert. Er strahlte Entschlossenheit und Zuversicht aus.

    '' Bei ihren roten Locken, wir werden dort schon noch etwas lukratives finden, denn...''

    Dann wurde aus dem Baybashar plötzlich ein Schemen und er verschwand lautlos hinter Umar im Schatten. Nur eine Reflexion seines gezogenen Scimitares war noch warzunehmen.

    Einen Augenblick später kam von der anderen Seite direkt vor Umar, aus Richtung der Felswand, ein zweiter Schatten aus der Dunkelheit.

    Dieser Schatten ging dann einen Augenblick später mit einem dumpfen Geräusch in die Knie.


    '' Men-fadlek, Baybashar. Ich habe mich nicht angekündigt."

    '' Hätte ich dich nicht erkannt hätte das auch gut dein letzter Schritt gewesen sein können. Das ist fahrlässig ich erwarte mehr von dir. Was hast du dir da umgehangen?''

    '' Refel ist zurück, Effendim, er sagt er hat die Stelle markiert und bringt dieses Dickhornschaf mit. Er sagte auch ich soll euch ausrichten er kommt sogleich zu euch, nachdem er das Pferd versorgt hat.

    ... und ich soll euch fragen ob ich das Schaf zubereiten darf. ''

    '' Sai, Eslam, bereite es zu dann gibt es zum Morgengrauen etwas warmes. Mach es so unauffällig wie möglich...''

  • Eslam bestätigte den Befehl seines Vorgesetzten mit einem entschlossenen Salut und begab sich daran, eine geeignete Stelle für das Grubenfeuer ausfindig zu machen. Entgegen der häufigen Erfahrungen in der oronischen Wüste bot dieser Ort mit einigen Gräsern und trockenen Sträuchern sogar passables Brennmaterial. Der Soldat würde seinen Auftrag zur Zufriedenheit des Beybashars umsetzen, oder zumindest soweit, dass die Schuld seiner Unaufmerksamkeit vergolten würde. Das frische Fleisch würde die Moral der Expedition aufrecht halten, ihre Reise währte immerhin schon eine gute Weile. Noch einige Momente vergingen, in denen Karmal und Umar die Eindrücke der friedlichen Nacht über einem so jäh veränderten Land bewunderten, bis Refel an sie herantrat und ihnen von seiner Entdeckung berichtete.


    -------------------------------

    Einige Stunden später:
    Umar glitt mit seinen Fingern über die kühle Höhlenwand. "Die Feuchtigkeit zieht hier den Stein hinauf, auch Farbe und Struktur sind verändert. Ein gutes Omen für Salze oder Edelsteine." Sein Gesicht leuchtete fahl im graublauen Schein seines Leuchtkristalls; Schweiß, Dreck und Silberschminke hatten sich zu einer unwirklichen Schicht auf seiner Haut vermengt. Vorsichtig, aber zügig, um den Trupp hinter sich nicht aufzuhalten, nahm er erst eine kleine Gesteinsprobe und setzte dann wieder einen Fuß vor den anderen auf dem unebenen Steinboden. An diesem Teil des Höhlensystems war es notwendig, hintereinander zu laufen, mehr Platz bot sich nicht in den engen, niedrigen Gängen. [/Immerhin mussten wir bisher weder klettern noch kriechen/] dachte sich der Gelehrte, auch wenn er sich innerlich bereits auf diesen Moment vorbereitete. Er war froh, dass die Gruppe genügend Seile mitgebracht hatte.

    "Nicht mehr lange, dann müssten wir auf einen größeren Raum stoßen." gab Refel in Aussicht.
    "Weiter bin ich jedoch nicht hineingegangen."

    Umar war gespannt darauf, was diese Erkundung für sie bereit.

  • Eslam bestätigte den Befehl seines Vorgesetzten mit einem entschlossenen Salut und begab sich daran, eine geeignete Stelle für das Grubenfeuer ausfindig zu machen. Entgegen der häufigen Erfahrungen in der oronischen Wüste bot dieser Ort mit einigen Gräsern und trockenen Sträuchern sogar passables Brennmaterial. Der Soldat würde seinen Auftrag zur Zufriedenheit des Beybashars umsetzen, oder zumindest soweit, dass die Schuld seiner Unaufmerksamkeit vergolten würde. Das frische Fleisch würde die Moral der Expedition aufrecht halten, ihre Reise währte immerhin schon eine gute Weile. Noch einige Momente vergingen, in denen Karmal und Umar die Eindrücke der friedlichen Nacht über einem so jäh veränderten Land bewunderten, bis Refel an sie herantrat und ihnen von seiner Entdeckung berichtete.


    -------------------------------

    Einige Stunden später:
    Umar glitt mit seinen Fingern über die kühle Höhlenwand. "Die Feuchtigkeit zieht hier den Stein hinauf, auch Farbe und Struktur sind verändert. Ein gutes Omen für Salze oder Edelsteine." Sein Gesicht leuchtete fahl im graublauen Schein seines Leuchtkristalls; Schweiß, Dreck und Silberschminke hatten sich zu einer unwirklichen Schicht auf seiner Haut vermengt. Vorsichtig, aber zügig, um den Trupp hinter sich nicht aufzuhalten, nahm er erst eine kleine Gesteinsprobe und setzte dann wieder einen Fuß vor den anderen auf dem unebenen Steinboden. An diesem Teil des Höhlensystems war es notwendig, hintereinander zu laufen, mehr Platz bot sich nicht in den engen, niedrigen Gängen. [/Immerhin mussten wir bisher weder klettern noch kriechen/] dachte sich der Gelehrte, auch wenn er sich innerlich bereits auf diesen Moment vorbereitete. Er war froh, dass die Gruppe genügend Seile mitgebracht hatte.

    "Nicht mehr lange, dann müssten wir auf einen größeren Raum stoßen." gab Refel in Aussicht.
    "Weiter bin ich jedoch nicht hineingegangen."

    Umar war gespannt darauf, was diese Erkundung für sie bereit.

  • Eslam bestätigte den Befehl seines Vorgesetzten mit einem entschlossenen Salut und begab sich daran, eine geeignete Stelle für das Grubenfeuer ausfindig zu machen. Entgegen der häufigen Erfahrungen in der oronischen Wüste bot dieser Ort mit einigen Gräsern und trockenen Sträuchern sogar passables Brennmaterial. Der Soldat würde seinen Auftrag zur Zufriedenheit des Beybashars umsetzen, oder zumindest soweit, dass die Schuld seiner Unaufmerksamkeit vergolten würde. Das frische Fleisch würde die Moral der Expedition aufrecht halten, ihre Reise währte immerhin schon eine gute Weile. Noch einige Momente vergingen, in denen Karmal und Umar die Eindrücke der friedlichen Nacht über einem so jäh veränderten Land bewunderten, bis Refel an sie herantrat und ihnen von seiner Entdeckung berichtete.


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    Einige Stunden später:
    Umar glitt mit seinen Fingern über die kühle Höhlenwand. "Die Feuchtigkeit zieht hier den Stein hinauf, auch Farbe und Struktur sind verändert. Ein gutes Omen für Salze oder Edelsteine." Sein Gesicht leuchtete fahl im graublauen Schein seines Leuchtkristalls; Schweiß, Dreck und Silberschminke hatten sich zu einer unwirklichen Schicht auf seiner Haut vermengt. Vorsichtig, aber zügig, um den Trupp hinter sich nicht aufzuhalten, nahm er erst eine kleine Gesteinsprobe und setzte dann wieder einen Fuß vor den anderen auf dem unebenen Steinboden. An diesem Teil des Höhlensystems war es notwendig, hintereinander zu laufen, mehr Platz bot sich nicht in den engen, niedrigen Gängen. [/Immerhin mussten wir bisher weder klettern noch kriechen/] dachte sich der Gelehrte, auch wenn er sich innerlich bereits auf diesen Moment vorbereitete. Er war froh, dass die Gruppe genügend Seile mitgebracht hatte.

    "Nicht mehr lange, dann müssten wir auf einen größeren Raum stoßen." gab Refel in Aussicht.
    "Weiter bin ich jedoch nicht hineingegangen."

    Umar war gespannt darauf, was diese Erkundung für sie bereit.

  • Es war wieder das alte Gefühl. Der Stollen, die tonnenschweren Steinmassen über ihren Köpfen, das Wissen, das wenn sie hier Angegriffen werden würden er nur mit seinem Dolch Kämpfen würde können.

    Es war die Enge die im wieder das alte, ungute Gefühl erweckte, das ihn schon damals in seiner Jugend den Nacken hinaufkribbelte und Karmal in würde und hätte denken ließen.

    Er schüttelte sich einmal heftig und seine Ausrüstung klapperte heftig. Das half und ließ den Baybashar wieder seinen Fokus finden.

    Es war ja auch immerhin spannend Neues zu entdecken.

    Sie betraten nun eine größere Höhle. Der Tschausch sah zu Karmal und auf dessen nicken gab der Tschausch den Gardisten den Befehl auszuschwärmen.

    Die Kristalle der Gardisten erleuchteten die Höhle und ihre sandfarbenen Wände. Die Decke war nicht sonderlich hoch und um so dückender wirkte die Szenarie vor ihnen.

    Wärend die niedrige Decke stehts auf einigermaßen der selben Höhe blieb, senkte sich der Boden sanft nach unten hin ab.

    Der Kristallschein der hinabsteigenden Gardisten erhellte langsam die gegeüberliegende Wand und zum erstaunen aller war die Öffnung rechteckig und wie in den Stein gemeißelt im Gegensatz zu den Öffnungen, die sie bereits durchschritten hatten.

    Wärend die gesammte Gruppe sich nun vorsichtig in Bewegung setzte.

    Beugte sich Refel zu Karmal.

    "Sind sie dir auch aufgefallen?"

    "Ja und ich würde sagen, ein paar Tage alt..., abe gehen wir erst mal weiter und beunruhigen niemand."

    Er sah kurz zu dem eifrig umherwuselnden Alchemisten.

  • Es war wieder das alte Gefühl. Der Stollen, die tonnenschweren Steinmassen über ihren Köpfen, das Wissen, das wenn sie hier Angegriffen werden würden er nur mit seinem Dolch Kämpfen würde können.

    Es war die Enge die im wieder das alte, ungute Gefühl erweckte, das ihn schon damals in seiner Jugend den Nacken hinaufkribbelte und Karmal in würde und hätte denken ließen.

    Er schüttelte sich einmal heftig und seine Ausrüstung klapperte heftig. Das half und ließ den Baybashar wieder seinen Fokus finden.

    Es war ja auch immerhin spannend Neues zu entdecken.

    Sie betraten nun eine größere Höhle. Der Tschausch sah zu Karmal und auf dessen nicken gab der Tschausch den Gardisten den Befehl auszuschwärmen.

    Die Kristalle der Gardisten erleuchteten die Höhle und ihre sandfarbenen Wände. Die Decke war nicht sonderlich hoch und um so dückender wirkte die Szenarie vor ihnen.

    Wärend die niedrige Decke stehts auf einigermaßen der selben Höhe blieb, senkte sich der Boden sanft nach unten hin ab.

    Der Kristallschein der hinabsteigenden Gardisten erhellte langsam die gegeüberliegende Wand und zum erstaunen aller war die Öffnung rechteckig und wie in den Stein gemeißelt im Gegensatz zu den Öffnungen, die sie bereits durchschritten hatten.

    Wärend die gesammte Gruppe sich nun vorsichtig in Bewegung setzte.

    Beugte sich Refel zu Karmal.

    "Sind sie dir auch aufgefallen?"

    "Ja und ich würde sagen, ein paar Tage alt..., abe gehen wir erst mal weiter und beunruhigen niemand."

    Er sah kurz zu dem eifrig umherwuselnden Alchemisten.

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