Ende gut, alles gut? - Gut, gut, alles Ende!

  • Gold! Und welche Menge! Wäre das Licht der sich träge über die Baumwipfel erhebenden Morgensonne, das sich glitzernd in der spiegelglatten Fläche des großen Sees fing tatsächlich und nicht nur augenscheinlich aus dem edlen Metall, so könnte Adhemar sich ohne Verzug auf sein Altenteil zurückziehen. Andererseits, unabhängig vom Vorhandensein oder nicht Vorhandensein unerschlossener Goldvorräte, hatte er nicht erst den Entschluss gefasst, das ohnehin zu tun?

    Seit der Schlacht um die Düstertrutz, deren Ausgang die Grundfesten nicht nur des Reiches, sondern auch seines Protector Honoris bis ins Mark erschüttert hatte, war geraume Zeit vergangen. Adhemar, in den Wirren des Kampfes und der Flucht vom Heer getrennt, war wochenlang durch die Wälder, die die gefallene Feste umgaben, geirrt. Er fand nichts, als Tod und Verwüstung. Als Ritter wusste er, dass ein jeder Krieger den Tod als seinen Gefährten ansah, ansehen musste, denn die Unwägbarkeiten des Lebens mit dem Schwert ließen es zu jeder Zeit zu, dass Krankheit, Hunger, Pfeil und Speer den Funken des Selbst in den Kreislauf eingehen ließen, wo er… ja was eigentlich? So ganz klar war ihm das am Anfang seines Wanderweges noch nicht gewesen. Mit jeder niedergebrannten Heimstadt, an der er vorbeikam, mit jedem frisch aufgeschütteten Grabhügel, den er sah, manche von ihnen viel kleiner, als er sich es wünschen konnte, wurde ihm die Bedeutung des Todes bewusster. Zum ersten Mal in seinem Leben begann der Ritter, klar zu erkennen, wovor er bisher immer die Augen verschlossen hatte.

    Er. Er hatte das getan. Andere schienen ein deutlicheres Bewusstsein der Sachlage zu haben. Er hatte südlich der Düstertrutz endlich einen Fluss erreicht und das Glück, dass eine Gruppe Flößer ihn in Richtung Quingard mitnehmen konnten. Das Glück, oder die Münze, in jedem Fall nahm er sich vor, sobald er die ehemalige Magierakademie erreicht haben würde, Malen einen Brief zu schreiben, in dem er ihr seine Gedanken mitteilen wollte. Sie würde ihm nicht antworten können, denn wohin sollte sie ihr schreiben adressieren? Adhemar wusste nicht, wohin ihn sein Weg führen würde, es schien sinnlos, nach Shäekara zurückzukehren, denn das Reich brauchte einen neuen Archon und der würde nicht in Takbal oder Loravinde erhoben werden, es sei denn, Râul hätte eine neue Geldquelle aufgetan.

    In Quingard versandte er seinen ersten Brief und wählte dann seinen weiteren Weg. Das Rote Moor. Die Rotte. Sie hatten bereits einmal den Verlust eines Archons, eines Archons, der ihnen weitaus näher gestanden hatte, als Graf Vincent das getan hatte, verkraftet. Vielleicht würde er dort lernen können, wie man trotz der klammen, alles umschlingenden Endgültigkeit des Todes, seinen Lebensmut, seine Lebensfreude nicht verlor. Dass die Rotte sich diese bewahrt hatte, nach Karls Tod, dafür gab es beredte Zeugnisse, die er mit eigenen Augen hatte sehen dürfen.

    Mit dem Schiff in Siegelstadt angekommen, hatten sich vor ihm nord-östlich die Wasserwege durch Aqihen aufgetan, über die die Wildschweinfurt nach wie vor zu erreichen sein sollte. Sein Blick jedoch richtete sich über den Fluss nach Süd-Osten. Sagara. Hier hatte Vincent gelebt, hier hatte er dem Land seinen Stempel aufgedrückt und hier musste sein Einfluss am deutlichsten zu spüren sein. Warum auf einen neuen Archon warten, der unweigerlich wieder sein Ende finden musste, warum seinen Platz ständig neu suchen? Warum sich nicht in Sagara niederlassen, wo Vincent am längsten noch wahrnehmbar sein würde? So hatte Adhemar sich aufgemacht oder war vielmehr auf der Pritsche eines klapprigen Wagens, die er sich mit Kartoffeln, Rüben und einem offenkundig einfältigen Holzknecht teilen musste, gen Schönweiler geholpert, wo er hoffte, über den Fluss überzusetzen und sich dann entweder zu Ross, zu Wagen oder zur Not auf Schusters Rappen gen Tinderos aufzumachen, der Hauptstadt Sagaras.

    Bevor er sich in Brückburg übersetzen ließ, hatte Adhemar Malen einen zweiten Brief geschickt. Ihm waren nun schon einige Dinge viel klarer geworden. Der Tod war kein Kamerad des Soldaten. Wäre das so, so hätten sich nicht so viele der Gräber, wenn es denn überhaupt Gräber gab und nicht nur bleichende Knochen, über den Körpern unschuldiger Kinder und wehrloser Bauern erhoben. Nein, der Tod musste etwas anderes sein. Mehr, allumfassender.

    Nach mehreren Wochen, die Adhemar mit Reiten, auf den Wägen fahrender Händler und zu guter Letzt auf seinen eigenen Beinen verbracht hatte, hatte Adhemar wider seine Erwartungen ein Fleckchen grüner Erde gefunden. Ein kleiner Wald gar, der sich am Fuße des Gebirges um einen See schmiegte. Es gab, wenig verwunderlich an dieser Stelle, sogar ein Dorf, eher eine kleine Stadt, doch es war bereits dunkel gewesen, als Adhemar den Rand des Waldes erreicht hatte, so hatte er beschlossen, diese Nacht noch einmal im Freien zu nächtigen, um sich nicht wie ein Dieb zu nachtschlafender Stunde einzuschleichen. Nun mehr beobachtete er den Sonnenaufgang, während er seine letzten Rationen verzehrte und machte sich dann auf, mehr über diese Siedlung zu erfahren.

    Vita canicula est!

  • Gold! Und welche Menge! Wäre das Licht der sich träge über die Baumwipfel erhebenden Morgensonne, das sich glitzernd in der spiegelglatten Fläche des großen Sees fing tatsächlich und nicht nur augenscheinlich aus dem edlen Metall, so könnte Adhemar sich ohne Verzug auf sein Altenteil zurückziehen. Andererseits, unabhängig vom Vorhandensein oder nicht Vorhandensein unerschlossener Goldvorräte, hatte er nicht erst den Entschluss gefasst, das ohnehin zu tun?

    Seit der Schlacht um die Düstertrutz, deren Ausgang die Grundfesten nicht nur des Reiches, sondern auch seines Protector Honoris bis ins Mark erschüttert hatte, war geraume Zeit vergangen. Adhemar, in den Wirren des Kampfes und der Flucht vom Heer getrennt, war wochenlang durch die Wälder, die die gefallene Feste umgaben, geirrt. Er fand nichts, als Tod und Verwüstung. Als Ritter wusste er, dass ein jeder Krieger den Tod als seinen Gefährten ansah, ansehen musste, denn die Unwägbarkeiten des Lebens mit dem Schwert ließen es zu jeder Zeit zu, dass Krankheit, Hunger, Pfeil und Speer den Funken des Selbst in den Kreislauf eingehen ließen, wo er… ja was eigentlich? So ganz klar war ihm das am Anfang seines Wanderweges noch nicht gewesen. Mit jeder niedergebrannten Heimstadt, an der er vorbeikam, mit jedem frisch aufgeschütteten Grabhügel, den er sah, manche von ihnen viel kleiner, als er sich es wünschen konnte, wurde ihm die Bedeutung des Todes bewusster. Zum ersten Mal in seinem Leben begann der Ritter, klar zu erkennen, wovor er bisher immer die Augen verschlossen hatte.

    Er. Er hatte das getan. Andere schienen ein deutlicheres Bewusstsein der Sachlage zu haben. Er hatte südlich der Düstertrutz endlich einen Fluss erreicht und das Glück, dass eine Gruppe Flößer ihn in Richtung Quingard mitnehmen konnten. Das Glück, oder die Münze, in jedem Fall nahm er sich vor, sobald er die ehemalige Magierakademie erreicht haben würde, Malen einen Brief zu schreiben, in dem er ihr seine Gedanken mitteilen wollte. Sie würde ihm nicht antworten können, denn wohin sollte sie ihr schreiben adressieren? Adhemar wusste nicht, wohin ihn sein Weg führen würde, es schien sinnlos, nach Shäekara zurückzukehren, denn das Reich brauchte einen neuen Archon und der würde nicht in Takbal oder Loravinde erhoben werden, es sei denn, Râul hätte eine neue Geldquelle aufgetan.

    In Quingard versandte er seinen ersten Brief und wählte dann seinen weiteren Weg. Das Rote Moor. Die Rotte. Sie hatten bereits einmal den Verlust eines Archons, eines Archons, der ihnen weitaus näher gestanden hatte, als Graf Vincent das getan hatte, verkraftet. Vielleicht würde er dort lernen können, wie man trotz der klammen, alles umschlingenden Endgültigkeit des Todes, seinen Lebensmut, seine Lebensfreude nicht verlor. Dass die Rotte sich diese bewahrt hatte, nach Karls Tod, dafür gab es beredte Zeugnisse, die er mit eigenen Augen hatte sehen dürfen.

    Mit dem Schiff in Siegelstadt angekommen, hatten sich vor ihm nord-östlich die Wasserwege durch Aqihen aufgetan, über die die Wildschweinfurt nach wie vor zu erreichen sein sollte. Sein Blick jedoch richtete sich über den Fluss nach Süd-Osten. Sagara. Hier hatte Vincent gelebt, hier hatte er dem Land seinen Stempel aufgedrückt und hier musste sein Einfluss am deutlichsten zu spüren sein. Warum auf einen neuen Archon warten, der unweigerlich wieder sein Ende finden musste, warum seinen Platz ständig neu suchen? Warum sich nicht in Sagara niederlassen, wo Vincent am längsten noch wahrnehmbar sein würde? So hatte Adhemar sich aufgemacht oder war vielmehr auf der Pritsche eines klapprigen Wagens, die er sich mit Kartoffeln, Rüben und einem offenkundig einfältigen Holzknecht teilen musste, gen Schönweiler geholpert, wo er hoffte, über den Fluss überzusetzen und sich dann entweder zu Ross, zu Wagen oder zur Not auf Schusters Rappen gen Tinderos aufzumachen, der Hauptstadt Sagaras.

    Bevor er sich in Brückburg übersetzen ließ, hatte Adhemar Malen einen zweiten Brief geschickt. Ihm waren nun schon einige Dinge viel klarer geworden. Der Tod war kein Kamerad des Soldaten. Wäre das so, so hätten sich nicht so viele der Gräber, wenn es denn überhaupt Gräber gab und nicht nur bleichende Knochen, über den Körpern unschuldiger Kinder und wehrloser Bauern erhoben. Nein, der Tod musste etwas anderes sein. Mehr, allumfassender.

    Nach mehreren Wochen, die Adhemar mit Reiten, auf den Wägen fahrender Händler und zu guter Letzt auf seinen eigenen Beinen verbracht hatte, hatte Adhemar wider seine Erwartungen ein Fleckchen grüner Erde gefunden. Ein kleiner Wald gar, der sich am Fuße des Gebirges um einen See schmiegte. Es gab, wenig verwunderlich an dieser Stelle, sogar ein Dorf, eher eine kleine Stadt, doch es war bereits dunkel gewesen, als Adhemar den Rand des Waldes erreicht hatte, so hatte er beschlossen, diese Nacht noch einmal im Freien zu nächtigen, um sich nicht wie ein Dieb zu nachtschlafender Stunde einzuschleichen. Nun mehr beobachtete er den Sonnenaufgang, während er seine letzten Rationen verzehrte und machte sich dann auf, mehr über diese Siedlung zu erfahren.

    Vita canicula est!

  • Gold! Und welche Menge! Wäre das Licht der sich träge über die Baumwipfel erhebenden Morgensonne, das sich glitzernd in der spiegelglatten Fläche des großen Sees fing tatsächlich und nicht nur augenscheinlich aus dem edlen Metall, so könnte Adhemar sich ohne Verzug auf sein Altenteil zurückziehen. Andererseits, unabhängig vom Vorhandensein oder nicht Vorhandensein unerschlossener Goldvorräte, hatte er nicht erst den Entschluss gefasst, das ohnehin zu tun?

    Seit der Schlacht um die Düstertrutz, deren Ausgang die Grundfesten nicht nur des Reiches, sondern auch seines Protector Honoris bis ins Mark erschüttert hatte, war geraume Zeit vergangen. Adhemar, in den Wirren des Kampfes und der Flucht vom Heer getrennt, war wochenlang durch die Wälder, die die gefallene Feste umgaben, geirrt. Er fand nichts, als Tod und Verwüstung. Als Ritter wusste er, dass ein jeder Krieger den Tod als seinen Gefährten ansah, ansehen musste, denn die Unwägbarkeiten des Lebens mit dem Schwert ließen es zu jeder Zeit zu, dass Krankheit, Hunger, Pfeil und Speer den Funken des Selbst in den Kreislauf eingehen ließen, wo er… ja was eigentlich? So ganz klar war ihm das am Anfang seines Wanderweges noch nicht gewesen. Mit jeder niedergebrannten Heimstadt, an der er vorbeikam, mit jedem frisch aufgeschütteten Grabhügel, den er sah, manche von ihnen viel kleiner, als er sich es wünschen konnte, wurde ihm die Bedeutung des Todes bewusster. Zum ersten Mal in seinem Leben begann der Ritter, klar zu erkennen, wovor er bisher immer die Augen verschlossen hatte.

    Er. Er hatte das getan. Andere schienen ein deutlicheres Bewusstsein der Sachlage zu haben. Er hatte südlich der Düstertrutz endlich einen Fluss erreicht und das Glück, dass eine Gruppe Flößer ihn in Richtung Quingard mitnehmen konnten. Das Glück, oder die Münze, in jedem Fall nahm er sich vor, sobald er die ehemalige Magierakademie erreicht haben würde, Malen einen Brief zu schreiben, in dem er ihr seine Gedanken mitteilen wollte. Sie würde ihm nicht antworten können, denn wohin sollte sie ihr schreiben adressieren? Adhemar wusste nicht, wohin ihn sein Weg führen würde, es schien sinnlos, nach Shäekara zurückzukehren, denn das Reich brauchte einen neuen Archon und der würde nicht in Takbal oder Loravinde erhoben werden, es sei denn, Râul hätte eine neue Geldquelle aufgetan.

    In Quingard versandte er seinen ersten Brief und wählte dann seinen weiteren Weg. Das Rote Moor. Die Rotte. Sie hatten bereits einmal den Verlust eines Archons, eines Archons, der ihnen weitaus näher gestanden hatte, als Graf Vincent das getan hatte, verkraftet. Vielleicht würde er dort lernen können, wie man trotz der klammen, alles umschlingenden Endgültigkeit des Todes, seinen Lebensmut, seine Lebensfreude nicht verlor. Dass die Rotte sich diese bewahrt hatte, nach Karls Tod, dafür gab es beredte Zeugnisse, die er mit eigenen Augen hatte sehen dürfen.

    Mit dem Schiff in Siegelstadt angekommen, hatten sich vor ihm nord-östlich die Wasserwege durch Aqihen aufgetan, über die die Wildschweinfurt nach wie vor zu erreichen sein sollte. Sein Blick jedoch richtete sich über den Fluss nach Süd-Osten. Sagara. Hier hatte Vincent gelebt, hier hatte er dem Land seinen Stempel aufgedrückt und hier musste sein Einfluss am deutlichsten zu spüren sein. Warum auf einen neuen Archon warten, der unweigerlich wieder sein Ende finden musste, warum seinen Platz ständig neu suchen? Warum sich nicht in Sagara niederlassen, wo Vincent am längsten noch wahrnehmbar sein würde? So hatte Adhemar sich aufgemacht oder war vielmehr auf der Pritsche eines klapprigen Wagens, die er sich mit Kartoffeln, Rüben und einem offenkundig einfältigen Holzknecht teilen musste, gen Schönweiler geholpert, wo er hoffte, über den Fluss überzusetzen und sich dann entweder zu Ross, zu Wagen oder zur Not auf Schusters Rappen gen Tinderos aufzumachen, der Hauptstadt Sagaras.

    Bevor er sich in Brückburg übersetzen ließ, hatte Adhemar Malen einen zweiten Brief geschickt. Ihm waren nun schon einige Dinge viel klarer geworden. Der Tod war kein Kamerad des Soldaten. Wäre das so, so hätten sich nicht so viele der Gräber, wenn es denn überhaupt Gräber gab und nicht nur bleichende Knochen, über den Körpern unschuldiger Kinder und wehrloser Bauern erhoben. Nein, der Tod musste etwas anderes sein. Mehr, allumfassender.

    Nach mehreren Wochen, die Adhemar mit Reiten, auf den Wägen fahrender Händler und zu guter Letzt auf seinen eigenen Beinen verbracht hatte, hatte Adhemar wider seine Erwartungen ein Fleckchen grüner Erde gefunden. Ein kleiner Wald gar, der sich am Fuße des Gebirges um einen See schmiegte. Es gab, wenig verwunderlich an dieser Stelle, sogar ein Dorf, eher eine kleine Stadt, doch es war bereits dunkel gewesen, als Adhemar den Rand des Waldes erreicht hatte, so hatte er beschlossen, diese Nacht noch einmal im Freien zu nächtigen, um sich nicht wie ein Dieb zu nachtschlafender Stunde einzuschleichen. Nun mehr beobachtete er den Sonnenaufgang, während er seine letzten Rationen verzehrte und machte sich dann auf, mehr über diese Siedlung zu erfahren.

    Vita canicula est!

  • Andorn verließ das Klabauter "Handels" Schiff in Goldhafen. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Er war nie ein großer Freund von Seereisen gewesen. Inzwischen hatte er sich wohl daran gewöhnt, aber seine eigenen Beine waren ihm noch immer am liebsten.

    Er wandte sich an den Schiffsjungen in blauer Weste: "Richtet dem Bastard meinen Dank aus. Ach und bevor Ihr zurückkehrt, legt bitte einen kleinen Zwischenstopp in Loravinde ein. Findet dort den Tempel der Einkehr im Terra Viertel und sucht nach einem düster dreinblickenden Mann, mit wenig Haupthaar, namens Curovan. Übergebt ihm diesen Brief für die Hohepriesterin." Andorn überlegte kurz. "Ach und seit ruhig so frei ihm eure Dienste in Rechnung zu stellen. Wenn er fragen sollte, das geht auf Andorns Spesenkonto." Er grinste und schrieb hastig eine Nachricht auf ein kleines Stück Papier: "Ich bin auf dem Weg, Ihr schuldet mir nun etwas."

    Andorn atmete tief ein. Seitdem er die Nebel durchquert hatte, fühlte er sich wohltuend leicht und beschwingt. Nun, es war auch ein schöner, sonniger Frühlingstag. Der Wind hatte es gut mit ihren Segeln gemeint und sie waren ohne die geringsten Schwierigkeiten nach Goldhafen gekommen. An einem solchen Tag würde jeder gute Laune verspüren.

    Über dem Hafen flatterte ein tief rotes Banner mit einem schwarzen Einhorn darauf.

    Andorn liebte die Oroni, teilten sie doch seine Liebe für alles Schöne, Schmackhafte, Wohlriechende, Wohlklingende und nicht zuletzt ausufernde Festlichkeiten.

    Ein bunter, von Pailletten und Glöckchen klingender, Schemen huschte an ihm vorbei und in Richtung Händlerviertel. Dort unweit des Hafens herrschte geschäftiges Treiben. Es roch nach exotischen Gewürzen, Räucher- und Backwaren aller Art. Bevor Andorn reagieren konnte, war Lyraya schon im bunten Trubel verschwunden. Er grinste, er würde sie schon an einem der Stände voller buntem, glitzernden Tand wieder finden. Woher kam nur die Vorliebe der Naihlar für diese Dinge? Selbst ihre Herrlichkeit persönlich wirkte bisweilen, als hätte ein Schmuckhändler wahllos seinen Karren über sie ergossen. Oron mit seinen vielen talentierten Kunsthandwerkern musste Lyraya wie ein prall gefüllltes Banket vorkommen.

    Baldrion verließ das Schiff wesentlich gemächlicher. Er murmelte vor sich hin. Vielleicht redete er mit sich selbst oder mit dem Waschbärfell auf seiner Schulter. Ob er nun wirklich mit Waschbärgeistern kommunizieren konnte oder nur zu sehr vom Rum der Klabauter genascht hatte, Andorn war es gleich. Im entscheidenden Moment hatte ihn Baldrions scharfer Verstand noch nie im Stich gelassen. Unabhängig davon, wie merkwürdig er sich sonst verhielt.

    Andorn selbst hatte leider keine Zeit, die berühmte oronische Gastfreundschaft oder das bunte Treiben der Händler zu genießen.

    Er hatte einen Mann zu finden.

    Zunächst benötigte er ein Flussschiff, um an die nördliche Grenze zu reisen.

    Seine Karte zeigte eine befestigte Siedlung jenseits der Heibel namens Quingard.

    Dort würde er seine Expedition in den Norden beginnen. Notfalls würde er jeden Schritt seit dem Fall der Düstertrutz nachvollziehen, selbst wenn er bis zu deren Toren selbst marschieren musste.

  • Andorn verließ das Klabauter "Handels" Schiff in Goldhafen. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Er war nie ein großer Freund von Seereisen gewesen. Inzwischen hatte er sich wohl daran gewöhnt, aber seine eigenen Beine waren ihm noch immer am liebsten.

    Er wandte sich an den Schiffsjungen in blauer Weste: "Richtet dem Bastard meinen Dank aus. Ach und bevor Ihr zurückkehrt, legt bitte einen kleinen Zwischenstopp in Loravinde ein. Findet dort den Tempel der Einkehr im Terra Viertel und sucht nach einem düster dreinblickenden Mann, mit wenig Haupthaar, namens Curovan. Übergebt ihm diesen Brief für die Hohepriesterin." Andorn überlegte kurz. "Ach und seit ruhig so frei ihm eure Dienste in Rechnung zu stellen. Wenn er fragen sollte, das geht auf Andorns Spesenkonto." Er grinste und schrieb hastig eine Nachricht auf ein kleines Stück Papier: "Ich bin auf dem Weg, Ihr schuldet mir nun etwas."

    Andorn atmete tief ein. Seitdem er die Nebel durchquert hatte, fühlte er sich wohltuend leicht und beschwingt. Nun, es war auch ein schöner, sonniger Frühlingstag. Der Wind hatte es gut mit ihren Segeln gemeint und sie waren ohne die geringsten Schwierigkeiten nach Goldhafen gekommen. An einem solchen Tag würde jeder gute Laune verspüren.

    Über dem Hafen flatterte ein tief rotes Banner mit einem schwarzen Einhorn darauf.

    Andorn liebte die Oroni, teilten sie doch seine Liebe für alles Schöne, Schmackhafte, Wohlriechende, Wohlklingende und nicht zuletzt ausufernde Festlichkeiten.

    Ein bunter, von Pailletten und Glöckchen klingender, Schemen huschte an ihm vorbei und in Richtung Händlerviertel. Dort unweit des Hafens herrschte geschäftiges Treiben. Es roch nach exotischen Gewürzen, Räucher- und Backwaren aller Art. Bevor Andorn reagieren konnte, war Lyraya schon im bunten Trubel verschwunden. Er grinste, er würde sie schon an einem der Stände voller buntem, glitzernden Tand wieder finden. Woher kam nur die Vorliebe der Naihlar für diese Dinge? Selbst ihre Herrlichkeit persönlich wirkte bisweilen, als hätte ein Schmuckhändler wahllos seinen Karren über sie ergossen. Oron mit seinen vielen talentierten Kunsthandwerkern musste Lyraya wie ein prall gefüllltes Banket vorkommen.

    Baldrion verließ das Schiff wesentlich gemächlicher. Er murmelte vor sich hin. Vielleicht redete er mit sich selbst oder mit dem Waschbärfell auf seiner Schulter. Ob er nun wirklich mit Waschbärgeistern kommunizieren konnte oder nur zu sehr vom Rum der Klabauter genascht hatte, Andorn war es gleich. Im entscheidenden Moment hatte ihn Baldrions scharfer Verstand noch nie im Stich gelassen. Unabhängig davon, wie merkwürdig er sich sonst verhielt.

    Andorn selbst hatte leider keine Zeit, die berühmte oronische Gastfreundschaft oder das bunte Treiben der Händler zu genießen.

    Er hatte einen Mann zu finden.

    Zunächst benötigte er ein Flussschiff, um an die nördliche Grenze zu reisen.

    Seine Karte zeigte eine befestigte Siedlung jenseits der Heibel namens Quingard.

    Dort würde er seine Expedition in den Norden beginnen. Notfalls würde er jeden Schritt seit dem Fall der Düstertrutz nachvollziehen, selbst wenn er bis zu deren Toren selbst marschieren musste.

  • Andorn verließ das Klabauter "Handels" Schiff in Goldhafen. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Er war nie ein großer Freund von Seereisen gewesen. Inzwischen hatte er sich wohl daran gewöhnt, aber seine eigenen Beine waren ihm noch immer am liebsten.

    Er wandte sich an den Schiffsjungen in blauer Weste: "Richtet dem Bastard meinen Dank aus. Ach und bevor Ihr zurückkehrt, legt bitte einen kleinen Zwischenstopp in Loravinde ein. Findet dort den Tempel der Einkehr im Terra Viertel und sucht nach einem düster dreinblickenden Mann, mit wenig Haupthaar, namens Curovan. Übergebt ihm diesen Brief für die Hohepriesterin." Andorn überlegte kurz. "Ach und seit ruhig so frei ihm eure Dienste in Rechnung zu stellen. Wenn er fragen sollte, das geht auf Andorns Spesenkonto." Er grinste und schrieb hastig eine Nachricht auf ein kleines Stück Papier: "Ich bin auf dem Weg, Ihr schuldet mir nun etwas."

    Andorn atmete tief ein. Seitdem er die Nebel durchquert hatte, fühlte er sich wohltuend leicht und beschwingt. Nun, es war auch ein schöner, sonniger Frühlingstag. Der Wind hatte es gut mit ihren Segeln gemeint und sie waren ohne die geringsten Schwierigkeiten nach Goldhafen gekommen. An einem solchen Tag würde jeder gute Laune verspüren.

    Über dem Hafen flatterte ein tief rotes Banner mit einem schwarzen Einhorn darauf.

    Andorn liebte die Oroni, teilten sie doch seine Liebe für alles Schöne, Schmackhafte, Wohlriechende, Wohlklingende und nicht zuletzt ausufernde Festlichkeiten.

    Ein bunter, von Pailletten und Glöckchen klingender, Schemen huschte an ihm vorbei und in Richtung Händlerviertel. Dort unweit des Hafens herrschte geschäftiges Treiben. Es roch nach exotischen Gewürzen, Räucher- und Backwaren aller Art. Bevor Andorn reagieren konnte, war Lyraya schon im bunten Trubel verschwunden. Er grinste, er würde sie schon an einem der Stände voller buntem, glitzernden Tand wieder finden. Woher kam nur die Vorliebe der Naihlar für diese Dinge? Selbst ihre Herrlichkeit persönlich wirkte bisweilen, als hätte ein Schmuckhändler wahllos seinen Karren über sie ergossen. Oron mit seinen vielen talentierten Kunsthandwerkern musste Lyraya wie ein prall gefüllltes Banket vorkommen.

    Baldrion verließ das Schiff wesentlich gemächlicher. Er murmelte vor sich hin. Vielleicht redete er mit sich selbst oder mit dem Waschbärfell auf seiner Schulter. Ob er nun wirklich mit Waschbärgeistern kommunizieren konnte oder nur zu sehr vom Rum der Klabauter genascht hatte, Andorn war es gleich. Im entscheidenden Moment hatte ihn Baldrions scharfer Verstand noch nie im Stich gelassen. Unabhängig davon, wie merkwürdig er sich sonst verhielt.

    Andorn selbst hatte leider keine Zeit, die berühmte oronische Gastfreundschaft oder das bunte Treiben der Händler zu genießen.

    Er hatte einen Mann zu finden.

    Zunächst benötigte er ein Flussschiff, um an die nördliche Grenze zu reisen.

    Seine Karte zeigte eine befestigte Siedlung jenseits der Heibel namens Quingard.

    Dort würde er seine Expedition in den Norden beginnen. Notfalls würde er jeden Schritt seit dem Fall der Düstertrutz nachvollziehen, selbst wenn er bis zu deren Toren selbst marschieren musste.

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