Während die Wasser im Blauen Strom anschwollen und den Fischern einen unerwarteten Fischreichtum bescherten, gingen kundige Deichgänger und Arbeiter unter der Anleitung des Kanzlers der Markgrafschaft, Caspar Bartimäus, daran, an manchen Stellen entlang des Ufers kleine Gräben und Kanäle auszuheben. Dort wo Felder und Weiden nahe an das Ufer reichten wurde das klare Wasser schließlich vorsichtig auf die Äcker geleitet, immer darauf achtend, dass es nicht zu viel wurde.
Schnell zeigten sich erste Erfolge, denn an vielen Orten wuchs das Getreide besonders kräftig und gesund, so dass nicht nur den Fischern sondern auch den Bauern Gutes durch das mysteriöse Hochwasser widerfuhr.
Kanzler Caspar Bartimäus jedenfalls konnte zufrieden sein, wären die Schober und Scheunen in diesem Winter in Zweiwasser doch mit Sicherheit gut gefüllt. Zumindest so lange die Flut nicht weiter anstieg und die Deiche hielten ...