• Vor fast 18 Monaten...

    Lanyana blinzelte in Richtung Horizont, an dem sich Wasser und Himmel zu einem verschwommenen Hellblau mischten. An diesem Tag konnte man kaum sagen, wo das eine anfing und das andere aufhörte. Trotz der knackigen Kälte schien die Sonne und es war kaum eine Wolke zu sehen.

    Monate waren vergangen, seit die Skjulvarg-Ottajasko den Kontinent Mythodea verlassen hatte. Lanyana war damals durchaus betrübt gewesen, als sie angefangen hatten das thorwalsche Langboot in Eile zu beladen.

    Die Rekker der Ottajasko, die in der neuen Welt geblieben waren, hatten inmitten einer vereinten Streitkraft von Freyenmärkern und Aventuriern wochenlang gegen das Schwarze Eis gekämpft, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, die neue Heimat zu überlaufen. Viele bekannte Gesichter hatten diesen Kampf verloren – für immer.

    Es war nicht nur die Überanstrengung der schier endlos erscheinenden Schlacht mit immer neuen, gleichen Gegnern. Lanyana hatte auch einen Stein in der Brust gefühlt, als sie während der letzten Evakuierung von Neu-Zackenberg nach Shäekara das Segel gehisst hatten, wie so viele andere Schiffe auch, die das Reich der Rosen geschickt hatte, um Freyenmärker zu retten. Zuerst die Kinder, die Alten, die Verwundeten.. und zuletzt alle abgekämpften Gesichter, die sich die letzten zähen Wochen ihren Ruhm verdient hatten.

    Sie selbst waren nicht mit nach Shäekara gesegelt.

    Ihr Kurs war der zurück nach Aventurien, um den Seelenstein Urukars in die weltenentfernte Heimat zu bringen.

    Ob es ein längerer Abschied war, konnte sie nicht sagen. Sie hatte Freunde gewonnen in dieser fremdartigen Globule – den strammen Antonius ( Antonius ), einen Haufen gemütlicher Zackenberger – darunter gerade Avon -, Turan, Boras, Alberich, und Tsadan – die lustigen Golgariten (und sie hatte eine Schwäche für Golgariten!), die nette Rondra-Amazone, die grünen Grünaus, den hübschen Baron mit dem Federhut, Luca - die gar keine Rondranovizin war, auch wenn sie so aussah und noch ganz viele mehr. Es war eine Welt in der Elemente herrschten und in der Wesenheiten zu Mitstreitern zählten, die in Aventurien für einen Aufmarsch des Bannstrahls gesorgt hätten.

    Woran sie stets dachte war, dass es jetzt nach Hause ging.

    In etwa einem Mond würden sie wieder aventurische Gewässer sehen, zum Frühjahrsbeginn etwa, Ende Tsa. Tauwetter würde sie an den südthorwalschen Fjorden begrüßen.

    Und auch wenn sie ein Schauer der Erleichterung durchatmen ließ, wollte die Beklommenheit nicht gänzlich weichen.

    Die Steineichenplanken waren frisch geschrubbt, herausgeputzt für ihr Wiedersehen mit den vertrauten Gefilden.

    Jetzt waren sie wieder unter sich. Es war immer noch thorwalsch-laut unter den Rekkern, mal ein raues Lachen, ein spröder Scherz, ein gemeinschaftliches Lied (wie sie die Lieder zu singen liebte!) – aber der Lärm des Kampfes, der ihr so lange in den Ohren geklingelt hatte, ebbte ab und ging verloren in dem gleichmäßigen Rauschen des Ozeans unter den Planken.

    Nicht alle waren mitgekommen, um Urukar die letzte Ehre zu erweisen. Khaid war dort drüben geblieben, war es doch seine Pflicht all den umherliegenden Haufen von Verletzten beizustehen. Sie hatte sich schwer von ihm trennen können (auch wenn sie das niemals zugegeben hätte), und nicht ohne ihn zu zwingen, noch einmal kurz das blöde Stirnband aufzusetzen, das ihm nicht stand.

    Auch Ragnar Grimarson blieb zurück – sie hatten schnell zwischen Steg und Bord noch einen zusammen getrunken. Und sie hatte ihm versprochen, neues Prem-Feuer von Zuhause mitzubringen, wenn sie wiederkam.

    William hatte sie ebenfalls nicht begleitet – er hatte wohl eine Bauerstochter oder sowas in Zackenberg kennengelernt und sein Augenmerk auf die aktuelle Wichtigkeit versteift. Sie hatte aufgehört die Nummern seiner Frauen zu zählen, sie war des Spiels überdrüssig geworden, bei all dem Blut.

    Sie hoffte, sie hatte sich selbst im Kampf ausreichend bewiesen.

    Ein Preis, den sie bezahlt hatte, ein Andenken an Mythodea war der Verlust ihrer Ohrspitzen.

    Khaid hatte versucht sie durch die Ohren eines Toten zu ersetzen – eine Weile hatte es den Anschein gehabt, als würde ihr Körper die des fremden, toten Elfen annehmen… Aber dann – hatte es sich entzündet und sie waren abgestoßen worden. Er war eben kein Halbelf gewesen, dieser gestorbene Spender. Sie hütete dieses kleine Geheimnis mit Khaid. Niemand sonst sollte wissen, wie er versucht hatte, ihr das Ohrgespitz zu bewahren.

    Durchatmend beobachtete sie den Sonnenuntergang im Westen, auf den sie direkt zuhielten. Sie würden zuerst das Perlenmeer sehen. Auch wenn die Ostküste früher so weit weg von Thorwal gewesen war, hatte sie jetzt das Gefühl, sie sei gleich nebenan. Vielleicht konnten sie nebenbei ja noch einen al’anfanischen Skakmadr von Sklavenschinder runter zu Efferd schicken..

    Sie hielt ihre Nase in den Wind und schloss die Augen. Ihr fehlte deftiges, vor Fett nur so triefendes Essen. Das Wasser floss ihr im Mund zusammen – wie hatte sie getrockneten Fisch satt!

    Garion trat an ihre Seite, ganz nach vorn ins Boot, wo sich der stilisierte Drachenkopf erhob und sich die hölzerne Zunge dem angepeilten Ziel entgegenreckte. Sie linste zu dem langjährigen Freund, hob einen Mundwinkel und hieb ihm spaßhaft den Ellenbogen in die Seite – zum Glück wusste sie, dass er an Bord keine Rüstung trug.

    „Und..? Was meinst du…?“ versuchte sie langsam, „Fährst du irgendwann nochmal zurück?“

    Sie glaubte nicht daran.

    „oder hast du es auch gemerkt..? Unser Küken ist groß, Hörnchen. Es hat Flügel und fliegt schon furchtbar hoch, auch wenn es seinen Hort an das Schwarze Eis verloren hat. Es hat schöne Federn bekommen, nicht wahr?“

    Sie lächelte ihn so schief an wie immer, die runden Augen halb in Wehmut, halb in stolz. Ein bisschen Pathos wohnte ihr inne.

    Auf die Aventurische Allianz, dachte sie still und heftete ihren grünen Blick wieder an die Verschmelzung von Himmel und Meer.

    ~~~

    Vor einer Woche...

    Mit rotem Gesicht und schwerem Atem, fläzte sich Lanyana schwungvoll auf die Bank des Gasthauses. Der 'Rastende Stiefel' in den sie und ihre Begleiter an diesem Abend eingekehrt waren, bot nicht nur eine pragmatisch-praktische Herberge, sondern den Thorwalern zur Erleichterung auch einen Ausschank.

    Sie hatte eben - zwar nicht auf dem Tisch, aber auf der Bank stehend - gesungen. Laut, ein bisschen schief, aber voll Inbrunst und Elan. Und mit Gedanken an Freunde und Gefährten, die sie und die anderen niemals wieder sehen würden. Mit einer Träne im Knopfloch, aber erhitzt-breitem Lächeln auf dem Gesicht wischte sie sich grob über die Augen und griff dann beherzt nach ihrem Krug Met.
    "Auf Aventurien! Auf Swafnir!" grölte die Halbelfe prostend und begoss den Abend. Das hatte sie schon die letzten zwei Stunden getan, sich dabei von Daniel ins Bild setzen lassen, von alten Zeiten geredet (die noch gar nicht soo lange her waren) und mit Halbwahrheiten bestückt möchtegern-philosophisch vor sich hin schwadroniert.

    William war nie wieder aufgetaucht. Das allein war eine verstörende Tatsache, denn normalerweise hielt er es nicht lange unter ein und dem selben Rock aus. Die Wahlthorwalerin ging also vorsichtshalber vom Ableben des Seefahrers aus.
    Luca war spurlos verschwungen. Auch tot. - war Lanyanas resigniert-nüchternes Urteil. Sie wollte lieber vom Schlimmsten ausgehen, dann freute sie sich irgendwann umso mehr, wenn sie eben nicht Recht behalten hatte. Und es würde sich weniger wie ein Schlag in die nüchterne Magengrube anfühlen, sollte tatsächlich der Tod gekommen sein, um ihre Freunde einzusacken.
    Sie hoffte, dass wenn sie alle zu Boron geschickt worden waren, dass es die Untoten waren, die die Verantwortung hatten.
    Denn dann hätte sie noch weitere Gründe, sie so inbrünstig zu hassen, wie sie es tat. Diese verfluchten Untoten! Sie konnte kaum erwarten, dass es in diese Stadt mit diesem unaussprechlichen Namen ging, um ein paar von ihnen saftig zu verdreschen. Zu töten waren sie schließlich nicht wirklich. Also musste das heillose Verdreschen reichen. Auch wenn das traurig war.

    Baron Sal war als ihre Schwärmerei auch gestorben - von Boras und Grendelon ganz zu schweigen... -, dann der Perainegeweihte hatte ihr gesteckt, dass der aventurische Baron auf dem letzten Konvent in Begleitung einer Dame gewesen war. Sie fühlte sich fast ein bisschen verraten. Aber nur fast. Schließlich war sie selber auch nicht gerade sparsam, verschiedensten Blondschöpfen nachzugucken.
    Die Grünaus waren wohl endgültig zu tanzenden Blutpaktierern geworden. Ein bisschen schauderte sie bei dem Gedanken, aber nur sprichwörtlich, nicht wirklich. Aber was 'Blutpakt' hieß, konnte in ihrer aventurischen Denke einfach nicht völlig sauber sein.

    Und Tanzen war sowieso etwas, das ihre zwei linken Füße nicht zu veranstalten bereit waren (außer sie war ganz ordentlich abgefüllt. Aber dann erinnerte sie sich sowieso nicht mehr an ihr eigenes Gehopse).

    Die Halbelfe hatte Jorman im Schlepptau und auch Tjalf, Swafngard und Spedbarn, die sie mit Khaid, dem Meister der Ernte, bekannt gemacht hatte. Und nun tranken sie nicht nur auf alte Freunde, sondern eben auch auf die neuen Bekanntschaften, wie man das eben so machte, wenn es ordentlich von Statten gehen sollte.

    "Wir sind dann also von Shäekara hier her! Ohne Otta diesmal, sondern mit nem dicken Kahn geschippert. Und von der guten Bucht aus dann hier her. War mal wieder ne ganz schöne Reise, sag ich dir, Khaid! Ist schon schräg, wenn der Boden auf einmal nicht mehr wankt nach all den Wochen, eh? Und wo wir bei Reise sind.. Wo ist denn der gute Antonius? Und Avon oder Dorian oder wie er sich heute nennt? Nicht in der Stadt, hab ich gehört?" Und das hatte sie. Denn sie hatte schon auf dem Weg zum Stiefel den ein oder anderen harmlosen Passanten angequatscht. Aber sie wollte sich die Gewissheit holen, dass ihr kein Bär der Unwissenheit aufgebunden worden war.

  • Vor fast 18 Monaten...

    Lanyana blinzelte in Richtung Horizont, an dem sich Wasser und Himmel zu einem verschwommenen Hellblau mischten. An diesem Tag konnte man kaum sagen, wo das eine anfing und das andere aufhörte. Trotz der knackigen Kälte schien die Sonne und es war kaum eine Wolke zu sehen.

    Monate waren vergangen, seit die Skjulvarg-Ottajasko den Kontinent Mythodea verlassen hatte. Lanyana war damals durchaus betrübt gewesen, als sie angefangen hatten das thorwalsche Langboot in Eile zu beladen.

    Die Rekker der Ottajasko, die in der neuen Welt geblieben waren, hatten inmitten einer vereinten Streitkraft von Freyenmärkern und Aventuriern wochenlang gegen das Schwarze Eis gekämpft, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, die neue Heimat zu überlaufen. Viele bekannte Gesichter hatten diesen Kampf verloren – für immer.

    Es war nicht nur die Überanstrengung der schier endlos erscheinenden Schlacht mit immer neuen, gleichen Gegnern. Lanyana hatte auch einen Stein in der Brust gefühlt, als sie während der letzten Evakuierung von Neu-Zackenberg nach Shäekara das Segel gehisst hatten, wie so viele andere Schiffe auch, die das Reich der Rosen geschickt hatte, um Freyenmärker zu retten. Zuerst die Kinder, die Alten, die Verwundeten.. und zuletzt alle abgekämpften Gesichter, die sich die letzten zähen Wochen ihren Ruhm verdient hatten.

    Sie selbst waren nicht mit nach Shäekara gesegelt.

    Ihr Kurs war der zurück nach Aventurien, um den Seelenstein Urukars in die weltenentfernte Heimat zu bringen.

    Ob es ein längerer Abschied war, konnte sie nicht sagen. Sie hatte Freunde gewonnen in dieser fremdartigen Globule – den strammen Antonius ( Antonius ), einen Haufen gemütlicher Zackenberger – darunter gerade Avon -, Turan, Boras, Alberich, und Tsadan – die lustigen Golgariten (und sie hatte eine Schwäche für Golgariten!), die nette Rondra-Amazone, die grünen Grünaus, den hübschen Baron mit dem Federhut, Luca - die gar keine Rondranovizin war, auch wenn sie so aussah und noch ganz viele mehr. Es war eine Welt in der Elemente herrschten und in der Wesenheiten zu Mitstreitern zählten, die in Aventurien für einen Aufmarsch des Bannstrahls gesorgt hätten.

    Woran sie stets dachte war, dass es jetzt nach Hause ging.

    In etwa einem Mond würden sie wieder aventurische Gewässer sehen, zum Frühjahrsbeginn etwa, Ende Tsa. Tauwetter würde sie an den südthorwalschen Fjorden begrüßen.

    Und auch wenn sie ein Schauer der Erleichterung durchatmen ließ, wollte die Beklommenheit nicht gänzlich weichen.

    Die Steineichenplanken waren frisch geschrubbt, herausgeputzt für ihr Wiedersehen mit den vertrauten Gefilden.

    Jetzt waren sie wieder unter sich. Es war immer noch thorwalsch-laut unter den Rekkern, mal ein raues Lachen, ein spröder Scherz, ein gemeinschaftliches Lied (wie sie die Lieder zu singen liebte!) – aber der Lärm des Kampfes, der ihr so lange in den Ohren geklingelt hatte, ebbte ab und ging verloren in dem gleichmäßigen Rauschen des Ozeans unter den Planken.

    Nicht alle waren mitgekommen, um Urukar die letzte Ehre zu erweisen. Khaid war dort drüben geblieben, war es doch seine Pflicht all den umherliegenden Haufen von Verletzten beizustehen. Sie hatte sich schwer von ihm trennen können (auch wenn sie das niemals zugegeben hätte), und nicht ohne ihn zu zwingen, noch einmal kurz das blöde Stirnband aufzusetzen, das ihm nicht stand.

    Auch Ragnar Grimarson blieb zurück – sie hatten schnell zwischen Steg und Bord noch einen zusammen getrunken. Und sie hatte ihm versprochen, neues Prem-Feuer von Zuhause mitzubringen, wenn sie wiederkam.

    William hatte sie ebenfalls nicht begleitet – er hatte wohl eine Bauerstochter oder sowas in Zackenberg kennengelernt und sein Augenmerk auf die aktuelle Wichtigkeit versteift. Sie hatte aufgehört die Nummern seiner Frauen zu zählen, sie war des Spiels überdrüssig geworden, bei all dem Blut.

    Sie hoffte, sie hatte sich selbst im Kampf ausreichend bewiesen.

    Ein Preis, den sie bezahlt hatte, ein Andenken an Mythodea war der Verlust ihrer Ohrspitzen.

    Khaid hatte versucht sie durch die Ohren eines Toten zu ersetzen – eine Weile hatte es den Anschein gehabt, als würde ihr Körper die des fremden, toten Elfen annehmen… Aber dann – hatte es sich entzündet und sie waren abgestoßen worden. Er war eben kein Halbelf gewesen, dieser gestorbene Spender. Sie hütete dieses kleine Geheimnis mit Khaid. Niemand sonst sollte wissen, wie er versucht hatte, ihr das Ohrgespitz zu bewahren.

    Durchatmend beobachtete sie den Sonnenuntergang im Westen, auf den sie direkt zuhielten. Sie würden zuerst das Perlenmeer sehen. Auch wenn die Ostküste früher so weit weg von Thorwal gewesen war, hatte sie jetzt das Gefühl, sie sei gleich nebenan. Vielleicht konnten sie nebenbei ja noch einen al’anfanischen Skakmadr von Sklavenschinder runter zu Efferd schicken..

    Sie hielt ihre Nase in den Wind und schloss die Augen. Ihr fehlte deftiges, vor Fett nur so triefendes Essen. Das Wasser floss ihr im Mund zusammen – wie hatte sie getrockneten Fisch satt!

    Garion trat an ihre Seite, ganz nach vorn ins Boot, wo sich der stilisierte Drachenkopf erhob und sich die hölzerne Zunge dem angepeilten Ziel entgegenreckte. Sie linste zu dem langjährigen Freund, hob einen Mundwinkel und hieb ihm spaßhaft den Ellenbogen in die Seite – zum Glück wusste sie, dass er an Bord keine Rüstung trug.

    „Und..? Was meinst du…?“ versuchte sie langsam, „Fährst du irgendwann nochmal zurück?“

    Sie glaubte nicht daran.

    „oder hast du es auch gemerkt..? Unser Küken ist groß, Hörnchen. Es hat Flügel und fliegt schon furchtbar hoch, auch wenn es seinen Hort an das Schwarze Eis verloren hat. Es hat schöne Federn bekommen, nicht wahr?“

    Sie lächelte ihn so schief an wie immer, die runden Augen halb in Wehmut, halb in stolz. Ein bisschen Pathos wohnte ihr inne.

    Auf die Aventurische Allianz, dachte sie still und heftete ihren grünen Blick wieder an die Verschmelzung von Himmel und Meer.

    ~~~

    Vor einer Woche...

    Mit rotem Gesicht und schwerem Atem, fläzte sich Lanyana schwungvoll auf die Bank des Gasthauses. Der 'Rastende Stiefel' in den sie und ihre Begleiter an diesem Abend eingekehrt waren, bot nicht nur eine pragmatisch-praktische Herberge, sondern den Thorwalern zur Erleichterung auch einen Ausschank.

    Sie hatte eben - zwar nicht auf dem Tisch, aber auf der Bank stehend - gesungen. Laut, ein bisschen schief, aber voll Inbrunst und Elan. Und mit Gedanken an Freunde und Gefährten, die sie und die anderen niemals wieder sehen würden. Mit einer Träne im Knopfloch, aber erhitzt-breitem Lächeln auf dem Gesicht wischte sie sich grob über die Augen und griff dann beherzt nach ihrem Krug Met.
    "Auf Aventurien! Auf Swafnir!" grölte die Halbelfe prostend und begoss den Abend. Das hatte sie schon die letzten zwei Stunden getan, sich dabei von Daniel ins Bild setzen lassen, von alten Zeiten geredet (die noch gar nicht soo lange her waren) und mit Halbwahrheiten bestückt möchtegern-philosophisch vor sich hin schwadroniert.

    William war nie wieder aufgetaucht. Das allein war eine verstörende Tatsache, denn normalerweise hielt er es nicht lange unter ein und dem selben Rock aus. Die Wahlthorwalerin ging also vorsichtshalber vom Ableben des Seefahrers aus.
    Luca war spurlos verschwungen. Auch tot. - war Lanyanas resigniert-nüchternes Urteil. Sie wollte lieber vom Schlimmsten ausgehen, dann freute sie sich irgendwann umso mehr, wenn sie eben nicht Recht behalten hatte. Und es würde sich weniger wie ein Schlag in die nüchterne Magengrube anfühlen, sollte tatsächlich der Tod gekommen sein, um ihre Freunde einzusacken.
    Sie hoffte, dass wenn sie alle zu Boron geschickt worden waren, dass es die Untoten waren, die die Verantwortung hatten.
    Denn dann hätte sie noch weitere Gründe, sie so inbrünstig zu hassen, wie sie es tat. Diese verfluchten Untoten! Sie konnte kaum erwarten, dass es in diese Stadt mit diesem unaussprechlichen Namen ging, um ein paar von ihnen saftig zu verdreschen. Zu töten waren sie schließlich nicht wirklich. Also musste das heillose Verdreschen reichen. Auch wenn das traurig war.

    Baron Sal war als ihre Schwärmerei auch gestorben - von Boras und Grendelon ganz zu schweigen... -, dann der Perainegeweihte hatte ihr gesteckt, dass der aventurische Baron auf dem letzten Konvent in Begleitung einer Dame gewesen war. Sie fühlte sich fast ein bisschen verraten. Aber nur fast. Schließlich war sie selber auch nicht gerade sparsam, verschiedensten Blondschöpfen nachzugucken.
    Die Grünaus waren wohl endgültig zu tanzenden Blutpaktierern geworden. Ein bisschen schauderte sie bei dem Gedanken, aber nur sprichwörtlich, nicht wirklich. Aber was 'Blutpakt' hieß, konnte in ihrer aventurischen Denke einfach nicht völlig sauber sein.

    Und Tanzen war sowieso etwas, das ihre zwei linken Füße nicht zu veranstalten bereit waren (außer sie war ganz ordentlich abgefüllt. Aber dann erinnerte sie sich sowieso nicht mehr an ihr eigenes Gehopse).

    Die Halbelfe hatte Jorman im Schlepptau und auch Tjalf, Swafngard und Spedbarn, die sie mit Khaid, dem Meister der Ernte, bekannt gemacht hatte. Und nun tranken sie nicht nur auf alte Freunde, sondern eben auch auf die neuen Bekanntschaften, wie man das eben so machte, wenn es ordentlich von Statten gehen sollte.

    "Wir sind dann also von Shäekara hier her! Ohne Otta diesmal, sondern mit nem dicken Kahn geschippert. Und von der guten Bucht aus dann hier her. War mal wieder ne ganz schöne Reise, sag ich dir, Khaid! Ist schon schräg, wenn der Boden auf einmal nicht mehr wankt nach all den Wochen, eh? Und wo wir bei Reise sind.. Wo ist denn der gute Antonius? Und Avon oder Dorian oder wie er sich heute nennt? Nicht in der Stadt, hab ich gehört?" Und das hatte sie. Denn sie hatte schon auf dem Weg zum Stiefel den ein oder anderen harmlosen Passanten angequatscht. Aber sie wollte sich die Gewissheit holen, dass ihr kein Bär der Unwissenheit aufgebunden worden war.

  • Vor fast 18 Monaten...

    Lanyana blinzelte in Richtung Horizont, an dem sich Wasser und Himmel zu einem verschwommenen Hellblau mischten. An diesem Tag konnte man kaum sagen, wo das eine anfing und das andere aufhörte. Trotz der knackigen Kälte schien die Sonne und es war kaum eine Wolke zu sehen.

    Monate waren vergangen, seit die Skjulvarg-Ottajasko den Kontinent Mythodea verlassen hatte. Lanyana war damals durchaus betrübt gewesen, als sie angefangen hatten das thorwalsche Langboot in Eile zu beladen.

    Die Rekker der Ottajasko, die in der neuen Welt geblieben waren, hatten inmitten einer vereinten Streitkraft von Freyenmärkern und Aventuriern wochenlang gegen das Schwarze Eis gekämpft, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, die neue Heimat zu überlaufen. Viele bekannte Gesichter hatten diesen Kampf verloren – für immer.

    Es war nicht nur die Überanstrengung der schier endlos erscheinenden Schlacht mit immer neuen, gleichen Gegnern. Lanyana hatte auch einen Stein in der Brust gefühlt, als sie während der letzten Evakuierung von Neu-Zackenberg nach Shäekara das Segel gehisst hatten, wie so viele andere Schiffe auch, die das Reich der Rosen geschickt hatte, um Freyenmärker zu retten. Zuerst die Kinder, die Alten, die Verwundeten.. und zuletzt alle abgekämpften Gesichter, die sich die letzten zähen Wochen ihren Ruhm verdient hatten.

    Sie selbst waren nicht mit nach Shäekara gesegelt.

    Ihr Kurs war der zurück nach Aventurien, um den Seelenstein Urukars in die weltenentfernte Heimat zu bringen.

    Ob es ein längerer Abschied war, konnte sie nicht sagen. Sie hatte Freunde gewonnen in dieser fremdartigen Globule – den strammen Antonius ( Antonius ), einen Haufen gemütlicher Zackenberger – darunter gerade Avon -, Turan, Boras, Alberich, und Tsadan – die lustigen Golgariten (und sie hatte eine Schwäche für Golgariten!), die nette Rondra-Amazone, die grünen Grünaus, den hübschen Baron mit dem Federhut, Luca - die gar keine Rondranovizin war, auch wenn sie so aussah und noch ganz viele mehr. Es war eine Welt in der Elemente herrschten und in der Wesenheiten zu Mitstreitern zählten, die in Aventurien für einen Aufmarsch des Bannstrahls gesorgt hätten.

    Woran sie stets dachte war, dass es jetzt nach Hause ging.

    In etwa einem Mond würden sie wieder aventurische Gewässer sehen, zum Frühjahrsbeginn etwa, Ende Tsa. Tauwetter würde sie an den südthorwalschen Fjorden begrüßen.

    Und auch wenn sie ein Schauer der Erleichterung durchatmen ließ, wollte die Beklommenheit nicht gänzlich weichen.

    Die Steineichenplanken waren frisch geschrubbt, herausgeputzt für ihr Wiedersehen mit den vertrauten Gefilden.

    Jetzt waren sie wieder unter sich. Es war immer noch thorwalsch-laut unter den Rekkern, mal ein raues Lachen, ein spröder Scherz, ein gemeinschaftliches Lied (wie sie die Lieder zu singen liebte!) – aber der Lärm des Kampfes, der ihr so lange in den Ohren geklingelt hatte, ebbte ab und ging verloren in dem gleichmäßigen Rauschen des Ozeans unter den Planken.

    Nicht alle waren mitgekommen, um Urukar die letzte Ehre zu erweisen. Khaid war dort drüben geblieben, war es doch seine Pflicht all den umherliegenden Haufen von Verletzten beizustehen. Sie hatte sich schwer von ihm trennen können (auch wenn sie das niemals zugegeben hätte), und nicht ohne ihn zu zwingen, noch einmal kurz das blöde Stirnband aufzusetzen, das ihm nicht stand.

    Auch Ragnar Grimarson blieb zurück – sie hatten schnell zwischen Steg und Bord noch einen zusammen getrunken. Und sie hatte ihm versprochen, neues Prem-Feuer von Zuhause mitzubringen, wenn sie wiederkam.

    William hatte sie ebenfalls nicht begleitet – er hatte wohl eine Bauerstochter oder sowas in Zackenberg kennengelernt und sein Augenmerk auf die aktuelle Wichtigkeit versteift. Sie hatte aufgehört die Nummern seiner Frauen zu zählen, sie war des Spiels überdrüssig geworden, bei all dem Blut.

    Sie hoffte, sie hatte sich selbst im Kampf ausreichend bewiesen.

    Ein Preis, den sie bezahlt hatte, ein Andenken an Mythodea war der Verlust ihrer Ohrspitzen.

    Khaid hatte versucht sie durch die Ohren eines Toten zu ersetzen – eine Weile hatte es den Anschein gehabt, als würde ihr Körper die des fremden, toten Elfen annehmen… Aber dann – hatte es sich entzündet und sie waren abgestoßen worden. Er war eben kein Halbelf gewesen, dieser gestorbene Spender. Sie hütete dieses kleine Geheimnis mit Khaid. Niemand sonst sollte wissen, wie er versucht hatte, ihr das Ohrgespitz zu bewahren.

    Durchatmend beobachtete sie den Sonnenuntergang im Westen, auf den sie direkt zuhielten. Sie würden zuerst das Perlenmeer sehen. Auch wenn die Ostküste früher so weit weg von Thorwal gewesen war, hatte sie jetzt das Gefühl, sie sei gleich nebenan. Vielleicht konnten sie nebenbei ja noch einen al’anfanischen Skakmadr von Sklavenschinder runter zu Efferd schicken..

    Sie hielt ihre Nase in den Wind und schloss die Augen. Ihr fehlte deftiges, vor Fett nur so triefendes Essen. Das Wasser floss ihr im Mund zusammen – wie hatte sie getrockneten Fisch satt!

    Garion trat an ihre Seite, ganz nach vorn ins Boot, wo sich der stilisierte Drachenkopf erhob und sich die hölzerne Zunge dem angepeilten Ziel entgegenreckte. Sie linste zu dem langjährigen Freund, hob einen Mundwinkel und hieb ihm spaßhaft den Ellenbogen in die Seite – zum Glück wusste sie, dass er an Bord keine Rüstung trug.

    „Und..? Was meinst du…?“ versuchte sie langsam, „Fährst du irgendwann nochmal zurück?“

    Sie glaubte nicht daran.

    „oder hast du es auch gemerkt..? Unser Küken ist groß, Hörnchen. Es hat Flügel und fliegt schon furchtbar hoch, auch wenn es seinen Hort an das Schwarze Eis verloren hat. Es hat schöne Federn bekommen, nicht wahr?“

    Sie lächelte ihn so schief an wie immer, die runden Augen halb in Wehmut, halb in stolz. Ein bisschen Pathos wohnte ihr inne.

    Auf die Aventurische Allianz, dachte sie still und heftete ihren grünen Blick wieder an die Verschmelzung von Himmel und Meer.

    ~~~

    Vor einer Woche...

    Mit rotem Gesicht und schwerem Atem, fläzte sich Lanyana schwungvoll auf die Bank des Gasthauses. Der 'Rastende Stiefel' in den sie und ihre Begleiter an diesem Abend eingekehrt waren, bot nicht nur eine pragmatisch-praktische Herberge, sondern den Thorwalern zur Erleichterung auch einen Ausschank.

    Sie hatte eben - zwar nicht auf dem Tisch, aber auf der Bank stehend - gesungen. Laut, ein bisschen schief, aber voll Inbrunst und Elan. Und mit Gedanken an Freunde und Gefährten, die sie und die anderen niemals wieder sehen würden. Mit einer Träne im Knopfloch, aber erhitzt-breitem Lächeln auf dem Gesicht wischte sie sich grob über die Augen und griff dann beherzt nach ihrem Krug Met.
    "Auf Aventurien! Auf Swafnir!" grölte die Halbelfe prostend und begoss den Abend. Das hatte sie schon die letzten zwei Stunden getan, sich dabei von Daniel ins Bild setzen lassen, von alten Zeiten geredet (die noch gar nicht soo lange her waren) und mit Halbwahrheiten bestückt möchtegern-philosophisch vor sich hin schwadroniert.

    William war nie wieder aufgetaucht. Das allein war eine verstörende Tatsache, denn normalerweise hielt er es nicht lange unter ein und dem selben Rock aus. Die Wahlthorwalerin ging also vorsichtshalber vom Ableben des Seefahrers aus.
    Luca war spurlos verschwungen. Auch tot. - war Lanyanas resigniert-nüchternes Urteil. Sie wollte lieber vom Schlimmsten ausgehen, dann freute sie sich irgendwann umso mehr, wenn sie eben nicht Recht behalten hatte. Und es würde sich weniger wie ein Schlag in die nüchterne Magengrube anfühlen, sollte tatsächlich der Tod gekommen sein, um ihre Freunde einzusacken.
    Sie hoffte, dass wenn sie alle zu Boron geschickt worden waren, dass es die Untoten waren, die die Verantwortung hatten.
    Denn dann hätte sie noch weitere Gründe, sie so inbrünstig zu hassen, wie sie es tat. Diese verfluchten Untoten! Sie konnte kaum erwarten, dass es in diese Stadt mit diesem unaussprechlichen Namen ging, um ein paar von ihnen saftig zu verdreschen. Zu töten waren sie schließlich nicht wirklich. Also musste das heillose Verdreschen reichen. Auch wenn das traurig war.

    Baron Sal war als ihre Schwärmerei auch gestorben - von Boras und Grendelon ganz zu schweigen... -, dann der Perainegeweihte hatte ihr gesteckt, dass der aventurische Baron auf dem letzten Konvent in Begleitung einer Dame gewesen war. Sie fühlte sich fast ein bisschen verraten. Aber nur fast. Schließlich war sie selber auch nicht gerade sparsam, verschiedensten Blondschöpfen nachzugucken.
    Die Grünaus waren wohl endgültig zu tanzenden Blutpaktierern geworden. Ein bisschen schauderte sie bei dem Gedanken, aber nur sprichwörtlich, nicht wirklich. Aber was 'Blutpakt' hieß, konnte in ihrer aventurischen Denke einfach nicht völlig sauber sein.

    Und Tanzen war sowieso etwas, das ihre zwei linken Füße nicht zu veranstalten bereit waren (außer sie war ganz ordentlich abgefüllt. Aber dann erinnerte sie sich sowieso nicht mehr an ihr eigenes Gehopse).

    Die Halbelfe hatte Jorman im Schlepptau und auch Tjalf, Swafngard und Spedbarn, die sie mit Khaid, dem Meister der Ernte, bekannt gemacht hatte. Und nun tranken sie nicht nur auf alte Freunde, sondern eben auch auf die neuen Bekanntschaften, wie man das eben so machte, wenn es ordentlich von Statten gehen sollte.

    "Wir sind dann also von Shäekara hier her! Ohne Otta diesmal, sondern mit nem dicken Kahn geschippert. Und von der guten Bucht aus dann hier her. War mal wieder ne ganz schöne Reise, sag ich dir, Khaid! Ist schon schräg, wenn der Boden auf einmal nicht mehr wankt nach all den Wochen, eh? Und wo wir bei Reise sind.. Wo ist denn der gute Antonius? Und Avon oder Dorian oder wie er sich heute nennt? Nicht in der Stadt, hab ich gehört?" Und das hatte sie. Denn sie hatte schon auf dem Weg zum Stiefel den ein oder anderen harmlosen Passanten angequatscht. Aber sie wollte sich die Gewissheit holen, dass ihr kein Bär der Unwissenheit aufgebunden worden war.

  • Auch die heutige Bedienung schien gut drauf zu sein. Er hörte nach einer längeren Flaute nun auch so richtig mal wieder die Kasse klimpern und war sich nicht zu schade, auch einmal eine Freirunde rauszugeben. So wie jetzt. Der ehemalige Almadaner war angetan von den aventurischen Götterbekundungen und den Gesprächen rund um seine Heimat. Isonzo war der Name des Wirtes, der immer wieder Gläser spülen musste, um dem Bedarf gerecht zu werden. Zu späterer Stunde hatte er lediglich in die alten Krüge nachgefüllt.

    Als er die Fragen um Dorian mitbekam, musste er kurz einschreiten.

    "Die sind nach Khal'Hatra, hat mir ein Soldat erzählt. Und der hats vom Burgoffizier glaube ich. Sollte aber auf dem Feldzug sein. Noch eine Runde Schnaps?"

  • Auch die heutige Bedienung schien gut drauf zu sein. Er hörte nach einer längeren Flaute nun auch so richtig mal wieder die Kasse klimpern und war sich nicht zu schade, auch einmal eine Freirunde rauszugeben. So wie jetzt. Der ehemalige Almadaner war angetan von den aventurischen Götterbekundungen und den Gesprächen rund um seine Heimat. Isonzo war der Name des Wirtes, der immer wieder Gläser spülen musste, um dem Bedarf gerecht zu werden. Zu späterer Stunde hatte er lediglich in die alten Krüge nachgefüllt.

    Als er die Fragen um Dorian mitbekam, musste er kurz einschreiten.

    "Die sind nach Khal'Hatra, hat mir ein Soldat erzählt. Und der hats vom Burgoffizier glaube ich. Sollte aber auf dem Feldzug sein. Noch eine Runde Schnaps?"

  • Auch die heutige Bedienung schien gut drauf zu sein. Er hörte nach einer längeren Flaute nun auch so richtig mal wieder die Kasse klimpern und war sich nicht zu schade, auch einmal eine Freirunde rauszugeben. So wie jetzt. Der ehemalige Almadaner war angetan von den aventurischen Götterbekundungen und den Gesprächen rund um seine Heimat. Isonzo war der Name des Wirtes, der immer wieder Gläser spülen musste, um dem Bedarf gerecht zu werden. Zu späterer Stunde hatte er lediglich in die alten Krüge nachgefüllt.

    Als er die Fragen um Dorian mitbekam, musste er kurz einschreiten.

    "Die sind nach Khal'Hatra, hat mir ein Soldat erzählt. Und der hats vom Burgoffizier glaube ich. Sollte aber auf dem Feldzug sein. Noch eine Runde Schnaps?"

  • Nachdenklich betrachtete der Rondrageweihte die Straßen, die vom Marktplatz aus sternförmig in die Stadtviertel hinausführten. Diese Stadt - soviel war schnell klar geworden - war nicht langsam gewachsen. Sie war in ihrer Gesamtheit geplant und erst hinterher gebaut worden. Drei Tore führten durch die äußere Wehrmauer in gerader Linie auf den Marktplatz zu, wo einstmals ein Wachhaus für Sicherheit gesorgt hatte. Dieser Aufbau war ungewöhnlich, aber im Grunde nicht schlecht.
    Die Stadt lag exponiert, hatte kein Gebirge im Rücken oder einen Fluss, der sie von einer Seite aus nur schwer angreifbar machte. Es war notwendig gewesen sie so anzulegen, dass sie auf Angriffe aus jeder Richtung reagieren konnte. Die Runde Form der Mauer ermöglichte es dabei auf verhältnismäßig kurzen Wegen Truppen über die Wehrgänge zu verlegen, während das Wachhaus in der Mitte als letzter Rückzugsort diente, in dem sowohl Truppen als auch Bürger Schutz finden konnten. Darüber hinaus war von hier aus jeder Mauerabschnitt in der leichen Zeit zu erreichen. Wenn die Stadtoberen also nicht die Mittel gehabt hatten, genug Wachleute zu unterhalten um alle Mauerabschnitte mit Wachquartieren zu bestücken, war das eine sinnvolle Lösung.
    Und davon abgesehen garantierte diese Lage, dass Besucher auf jeden Fall des großen Gebäudes ansichtig und dadurch beeindruckt wurden.

    Garion atmete einmal tief durch und riss seine Gedanken los. Er war noch nicht lange genug hier, um sich einen richtigen Eindruck zu machen, allerdings nahm er an, dass Stordan mit dieser Stadt durchaus Glück gehabt hatte. Sicher gab es einiges zu reparieren, aber im Großen und Ganzen war sie wie gemacht für ein junges Lehen. Er mochte die Stadt und die Gedanken, die offenbar hinter ihr standen.

    Mit den Händen auf dem Rücken zusammen gelegt setzte er sich wieder in Bewegung. Jeder seiner Schritte rasselte leise, da er noch nicht dazu gekommen war, seine Rüstung abzulegen. Dafür war später genug Zeit. Erst einmal musste er seine Umgebung kennen lernen und herausfinden welche alten Gesichter noch hier waren - und welche er nicht mehr wiedersehen würde. Jemand hatte ihm von einem anderen Rondrageweihten erzählt, der hier ein Zuhause gefunden haben sollte. Wenn das stimmte, würde er später am Abend auch an dessen Tür klopfen. Für den Moment aber, wäre die beste Quelle für neue Geschichten und Halbwahrheiten wohl das Gasthaus "Rastender Stiefel". Der Name gefiel ihm - er hatte etwas Verqueres, zugleich aber sehr Nachvollziehbares. Mit dem Bild eines am Feuer trocknenden, hochgelegten Stiefels hielt er auf die Tür zu. Sicher hatten Lanyana und die anderen Thorwaler inzwischen einen Tisch gefunden. Und vielleicht war noch ein Stuhl frei.

  • Nachdenklich betrachtete der Rondrageweihte die Straßen, die vom Marktplatz aus sternförmig in die Stadtviertel hinausführten. Diese Stadt - soviel war schnell klar geworden - war nicht langsam gewachsen. Sie war in ihrer Gesamtheit geplant und erst hinterher gebaut worden. Drei Tore führten durch die äußere Wehrmauer in gerader Linie auf den Marktplatz zu, wo einstmals ein Wachhaus für Sicherheit gesorgt hatte. Dieser Aufbau war ungewöhnlich, aber im Grunde nicht schlecht.
    Die Stadt lag exponiert, hatte kein Gebirge im Rücken oder einen Fluss, der sie von einer Seite aus nur schwer angreifbar machte. Es war notwendig gewesen sie so anzulegen, dass sie auf Angriffe aus jeder Richtung reagieren konnte. Die Runde Form der Mauer ermöglichte es dabei auf verhältnismäßig kurzen Wegen Truppen über die Wehrgänge zu verlegen, während das Wachhaus in der Mitte als letzter Rückzugsort diente, in dem sowohl Truppen als auch Bürger Schutz finden konnten. Darüber hinaus war von hier aus jeder Mauerabschnitt in der leichen Zeit zu erreichen. Wenn die Stadtoberen also nicht die Mittel gehabt hatten, genug Wachleute zu unterhalten um alle Mauerabschnitte mit Wachquartieren zu bestücken, war das eine sinnvolle Lösung.
    Und davon abgesehen garantierte diese Lage, dass Besucher auf jeden Fall des großen Gebäudes ansichtig und dadurch beeindruckt wurden.

    Garion atmete einmal tief durch und riss seine Gedanken los. Er war noch nicht lange genug hier, um sich einen richtigen Eindruck zu machen, allerdings nahm er an, dass Stordan mit dieser Stadt durchaus Glück gehabt hatte. Sicher gab es einiges zu reparieren, aber im Großen und Ganzen war sie wie gemacht für ein junges Lehen. Er mochte die Stadt und die Gedanken, die offenbar hinter ihr standen.

    Mit den Händen auf dem Rücken zusammen gelegt setzte er sich wieder in Bewegung. Jeder seiner Schritte rasselte leise, da er noch nicht dazu gekommen war, seine Rüstung abzulegen. Dafür war später genug Zeit. Erst einmal musste er seine Umgebung kennen lernen und herausfinden welche alten Gesichter noch hier waren - und welche er nicht mehr wiedersehen würde. Jemand hatte ihm von einem anderen Rondrageweihten erzählt, der hier ein Zuhause gefunden haben sollte. Wenn das stimmte, würde er später am Abend auch an dessen Tür klopfen. Für den Moment aber, wäre die beste Quelle für neue Geschichten und Halbwahrheiten wohl das Gasthaus "Rastender Stiefel". Der Name gefiel ihm - er hatte etwas Verqueres, zugleich aber sehr Nachvollziehbares. Mit dem Bild eines am Feuer trocknenden, hochgelegten Stiefels hielt er auf die Tür zu. Sicher hatten Lanyana und die anderen Thorwaler inzwischen einen Tisch gefunden. Und vielleicht war noch ein Stuhl frei.

  • Nachdenklich betrachtete der Rondrageweihte die Straßen, die vom Marktplatz aus sternförmig in die Stadtviertel hinausführten. Diese Stadt - soviel war schnell klar geworden - war nicht langsam gewachsen. Sie war in ihrer Gesamtheit geplant und erst hinterher gebaut worden. Drei Tore führten durch die äußere Wehrmauer in gerader Linie auf den Marktplatz zu, wo einstmals ein Wachhaus für Sicherheit gesorgt hatte. Dieser Aufbau war ungewöhnlich, aber im Grunde nicht schlecht.
    Die Stadt lag exponiert, hatte kein Gebirge im Rücken oder einen Fluss, der sie von einer Seite aus nur schwer angreifbar machte. Es war notwendig gewesen sie so anzulegen, dass sie auf Angriffe aus jeder Richtung reagieren konnte. Die Runde Form der Mauer ermöglichte es dabei auf verhältnismäßig kurzen Wegen Truppen über die Wehrgänge zu verlegen, während das Wachhaus in der Mitte als letzter Rückzugsort diente, in dem sowohl Truppen als auch Bürger Schutz finden konnten. Darüber hinaus war von hier aus jeder Mauerabschnitt in der leichen Zeit zu erreichen. Wenn die Stadtoberen also nicht die Mittel gehabt hatten, genug Wachleute zu unterhalten um alle Mauerabschnitte mit Wachquartieren zu bestücken, war das eine sinnvolle Lösung.
    Und davon abgesehen garantierte diese Lage, dass Besucher auf jeden Fall des großen Gebäudes ansichtig und dadurch beeindruckt wurden.

    Garion atmete einmal tief durch und riss seine Gedanken los. Er war noch nicht lange genug hier, um sich einen richtigen Eindruck zu machen, allerdings nahm er an, dass Stordan mit dieser Stadt durchaus Glück gehabt hatte. Sicher gab es einiges zu reparieren, aber im Großen und Ganzen war sie wie gemacht für ein junges Lehen. Er mochte die Stadt und die Gedanken, die offenbar hinter ihr standen.

    Mit den Händen auf dem Rücken zusammen gelegt setzte er sich wieder in Bewegung. Jeder seiner Schritte rasselte leise, da er noch nicht dazu gekommen war, seine Rüstung abzulegen. Dafür war später genug Zeit. Erst einmal musste er seine Umgebung kennen lernen und herausfinden welche alten Gesichter noch hier waren - und welche er nicht mehr wiedersehen würde. Jemand hatte ihm von einem anderen Rondrageweihten erzählt, der hier ein Zuhause gefunden haben sollte. Wenn das stimmte, würde er später am Abend auch an dessen Tür klopfen. Für den Moment aber, wäre die beste Quelle für neue Geschichten und Halbwahrheiten wohl das Gasthaus "Rastender Stiefel". Der Name gefiel ihm - er hatte etwas Verqueres, zugleich aber sehr Nachvollziehbares. Mit dem Bild eines am Feuer trocknenden, hochgelegten Stiefels hielt er auf die Tür zu. Sicher hatten Lanyana und die anderen Thorwaler inzwischen einen Tisch gefunden. Und vielleicht war noch ein Stuhl frei.

  • Unter dem Gewicht des Geweihten hatte die hölzerne Bank zu arbeiten. Ein hörbares Knarzen ertönte als er sich neben alten Freunden und neuen Bekannten niederließ. Für einen Moment hatte er zuvor noch geglaubt, dass seine schlechten Augen ihn täuschten, doch das bessere seiner Ohren hatte die Stimme auf Anhieb wiedererkannt: Lanyana. Die oftmals als quietschig verschriene Elfe, an deren Seite er jahrelang zur See gefahren war, hatte den Weg zurück gefunden. Ja - auch wenn er es ihr gegenüber vielleicht nie zugeben würde, damit es nicht zu rührselig wurde, sie hatte ihm gefehlt. Sie hatte ihm gefehlt, so wie er gute Skalden vermisste oder auch die rauen Gesellen aus Thorwal-Stadt, die tief in ihrem Innersten oft doch butterweich waren.

    Khaid schmunzelte. Die Frage danach was Heimat war, spontan hätte er es mit diesem Moment beantwortet. Denn der sprudelnde Wasserfall aus Worten neben ihm, die neuen Gesichter und auch Garion oder Jorman, Quingard wirkte trotz aller in der Stadt bereits ansässigen Freunde mit einem Mal noch vertrauter. Zu sehr abschweifen durfte er jedoch nicht, ansonsten würde er die unzähligen Fragen der Elfe nur überhören und kaum in angemessener Weise antworten können.

    "Ich behelfe mir nötigenfalls damit, dass ich einen Krug mehr trinke.. damit es überhaupt noch dieses schwankende Gefühl gibt. Fernab von Meer und Seen, da wird nicht viel mit dem Schiff gefahren", begann er mit einem leichten Seufzer und driftete dann sofort ab: "Antonius hat sich entschieden, dass er an der Seite der Nyame als ihr Leibwächter offenbar sinnvoller agieren kann, auch wenn ich das wohl nie ganz verstehen werde. Für einen der Kor dient, so heißt es, kämpft er jetzt verhältnismäßig wenig. Aber er ist auch sicher schon.. 50. Vielleicht muss er sich schonen."

    Auf die Unterbrechung des lauschenden Wirtes nickte er beiläufig und deutete mit der Hand auf ihn.

    "Avons Spitzel hier hat recht. Dorian soll irgendwo in Khal'Hatra sein. Wichtige Dinge erledigen. Und natürlich nehmen wir noch Schnaps."

    "Aber damit genug von diesen langweiligen Geschichten um alte Herren. Du hast drei neue Thorwaler dabei. Woher kennt ihr euch, weshalb ist Jorman hier, aber Eldur und andere nicht. Sind sie bei der Ottajasko geblieben?" Damit heftete der durchaus neugierige Geweihte seinen Blick zunächst an Swafngard und weiter zu Tjalf, ehe er bei Spedbarn ankam, bei dem er sich immer noch fragte, was das überhaupt für ein Name sein sollte?

    Von Schmerzen lässt sich am besten mit anderen Schmerzen ablenken.

  • Unter dem Gewicht des Geweihten hatte die hölzerne Bank zu arbeiten. Ein hörbares Knarzen ertönte als er sich neben alten Freunden und neuen Bekannten niederließ. Für einen Moment hatte er zuvor noch geglaubt, dass seine schlechten Augen ihn täuschten, doch das bessere seiner Ohren hatte die Stimme auf Anhieb wiedererkannt: Lanyana. Die oftmals als quietschig verschriene Elfe, an deren Seite er jahrelang zur See gefahren war, hatte den Weg zurück gefunden. Ja - auch wenn er es ihr gegenüber vielleicht nie zugeben würde, damit es nicht zu rührselig wurde, sie hatte ihm gefehlt. Sie hatte ihm gefehlt, so wie er gute Skalden vermisste oder auch die rauen Gesellen aus Thorwal-Stadt, die tief in ihrem Innersten oft doch butterweich waren.

    Khaid schmunzelte. Die Frage danach was Heimat war, spontan hätte er es mit diesem Moment beantwortet. Denn der sprudelnde Wasserfall aus Worten neben ihm, die neuen Gesichter und auch Garion oder Jorman, Quingard wirkte trotz aller in der Stadt bereits ansässigen Freunde mit einem Mal noch vertrauter. Zu sehr abschweifen durfte er jedoch nicht, ansonsten würde er die unzähligen Fragen der Elfe nur überhören und kaum in angemessener Weise antworten können.

    "Ich behelfe mir nötigenfalls damit, dass ich einen Krug mehr trinke.. damit es überhaupt noch dieses schwankende Gefühl gibt. Fernab von Meer und Seen, da wird nicht viel mit dem Schiff gefahren", begann er mit einem leichten Seufzer und driftete dann sofort ab: "Antonius hat sich entschieden, dass er an der Seite der Nyame als ihr Leibwächter offenbar sinnvoller agieren kann, auch wenn ich das wohl nie ganz verstehen werde. Für einen der Kor dient, so heißt es, kämpft er jetzt verhältnismäßig wenig. Aber er ist auch sicher schon.. 50. Vielleicht muss er sich schonen."

    Auf die Unterbrechung des lauschenden Wirtes nickte er beiläufig und deutete mit der Hand auf ihn.

    "Avons Spitzel hier hat recht. Dorian soll irgendwo in Khal'Hatra sein. Wichtige Dinge erledigen. Und natürlich nehmen wir noch Schnaps."

    "Aber damit genug von diesen langweiligen Geschichten um alte Herren. Du hast drei neue Thorwaler dabei. Woher kennt ihr euch, weshalb ist Jorman hier, aber Eldur und andere nicht. Sind sie bei der Ottajasko geblieben?" Damit heftete der durchaus neugierige Geweihte seinen Blick zunächst an Swafngard und weiter zu Tjalf, ehe er bei Spedbarn ankam, bei dem er sich immer noch fragte, was das überhaupt für ein Name sein sollte?

    Von Schmerzen lässt sich am besten mit anderen Schmerzen ablenken.

  • Unter dem Gewicht des Geweihten hatte die hölzerne Bank zu arbeiten. Ein hörbares Knarzen ertönte als er sich neben alten Freunden und neuen Bekannten niederließ. Für einen Moment hatte er zuvor noch geglaubt, dass seine schlechten Augen ihn täuschten, doch das bessere seiner Ohren hatte die Stimme auf Anhieb wiedererkannt: Lanyana. Die oftmals als quietschig verschriene Elfe, an deren Seite er jahrelang zur See gefahren war, hatte den Weg zurück gefunden. Ja - auch wenn er es ihr gegenüber vielleicht nie zugeben würde, damit es nicht zu rührselig wurde, sie hatte ihm gefehlt. Sie hatte ihm gefehlt, so wie er gute Skalden vermisste oder auch die rauen Gesellen aus Thorwal-Stadt, die tief in ihrem Innersten oft doch butterweich waren.

    Khaid schmunzelte. Die Frage danach was Heimat war, spontan hätte er es mit diesem Moment beantwortet. Denn der sprudelnde Wasserfall aus Worten neben ihm, die neuen Gesichter und auch Garion oder Jorman, Quingard wirkte trotz aller in der Stadt bereits ansässigen Freunde mit einem Mal noch vertrauter. Zu sehr abschweifen durfte er jedoch nicht, ansonsten würde er die unzähligen Fragen der Elfe nur überhören und kaum in angemessener Weise antworten können.

    "Ich behelfe mir nötigenfalls damit, dass ich einen Krug mehr trinke.. damit es überhaupt noch dieses schwankende Gefühl gibt. Fernab von Meer und Seen, da wird nicht viel mit dem Schiff gefahren", begann er mit einem leichten Seufzer und driftete dann sofort ab: "Antonius hat sich entschieden, dass er an der Seite der Nyame als ihr Leibwächter offenbar sinnvoller agieren kann, auch wenn ich das wohl nie ganz verstehen werde. Für einen der Kor dient, so heißt es, kämpft er jetzt verhältnismäßig wenig. Aber er ist auch sicher schon.. 50. Vielleicht muss er sich schonen."

    Auf die Unterbrechung des lauschenden Wirtes nickte er beiläufig und deutete mit der Hand auf ihn.

    "Avons Spitzel hier hat recht. Dorian soll irgendwo in Khal'Hatra sein. Wichtige Dinge erledigen. Und natürlich nehmen wir noch Schnaps."

    "Aber damit genug von diesen langweiligen Geschichten um alte Herren. Du hast drei neue Thorwaler dabei. Woher kennt ihr euch, weshalb ist Jorman hier, aber Eldur und andere nicht. Sind sie bei der Ottajasko geblieben?" Damit heftete der durchaus neugierige Geweihte seinen Blick zunächst an Swafngard und weiter zu Tjalf, ehe er bei Spedbarn ankam, bei dem er sich immer noch fragte, was das überhaupt für ein Name sein sollte?

    Von Schmerzen lässt sich am besten mit anderen Schmerzen ablenken.

  • "Spitzel? Ich darf doch sehr bitten." Lächelte der Bartender seine Gäste an. "Der Schnaps kommt sofort!"

    Mit einer feschen Drehung machte er kehrt um kam gar nicht viel später mit zwei Flaschen Schnaps zum Tisch.

    "Herr, auf wen geht später die Rechnung? Oder soll ich immer sofort abkassieren?" Schaute er den offenbar gut gelaunten Heiler an.

  • "Spitzel? Ich darf doch sehr bitten." Lächelte der Bartender seine Gäste an. "Der Schnaps kommt sofort!"

    Mit einer feschen Drehung machte er kehrt um kam gar nicht viel später mit zwei Flaschen Schnaps zum Tisch.

    "Herr, auf wen geht später die Rechnung? Oder soll ich immer sofort abkassieren?" Schaute er den offenbar gut gelaunten Heiler an.

  • "Spitzel? Ich darf doch sehr bitten." Lächelte der Bartender seine Gäste an. "Der Schnaps kommt sofort!"

    Mit einer feschen Drehung machte er kehrt um kam gar nicht viel später mit zwei Flaschen Schnaps zum Tisch.

    "Herr, auf wen geht später die Rechnung? Oder soll ich immer sofort abkassieren?" Schaute er den offenbar gut gelaunten Heiler an.

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