• Info


    Findet statt: Wenige Tage nach dem Eintreffen der ersten Rückkehrer vom Feldzug

    Anwesende: Wer gerade in der Taverne sein möchte.

    Als Garion die Herberge erreichte, atmete er erleichtert aus. Dieser Tage vermisste er seine treuen Rotsturm noch mehr als sonst. Sie hatte die Last zumindest mit ihm zu teilen gewusst und dafür seinen Lohn erhalten. Dieses Mal jedoch trug er was sein war allein. Beim Abzug des Heeres hatte er wie stets darauf bestanden erst spät zu gehen und darauf zu achten, dass keine Nachzügler zurück blieben und war daher etwas später als die anderen in Quingard eingetroffen.
    Nachdem er die Herberge betreten hatte, nickte er dem Herbergsvater zu. "Einen gesegneten Tag, guter Mann. Ich brauche ein Zimmer, ein Bad und eine Wäscherei."
    Als der Mann, in dessen Haus er um das Gastrecht gebeten hatte einige Minuten später vor ihm her zu dem angemieteten Zimmer ging, strich der Ardarit sich müde über das Gesicht. Er brauchte ein wenig Ruhe. Zwei oder drei Tagen würden reichen, um ihn auf die Weiterreise vorzubereiten. In dieser Zeit konnte er seine Wunden pflegen, seine Kleider waschen und etwas essen. Er nickte dem Mann zu, als der ihm den Schlüssel übergab und warf sein staubiges Gepäck dann auf den Boden neben dem Bett. Zuerst würde er sich baden, umkleiden und etwas essen. Dann alles zur Wäscherei bringen, was dringend gewaschen werden musste.

    --- Einige Stunden später ---

    Als er wieder in das Gasthaus zurückkehrte fühlte er sich frischer, sauberer - aber keinesfalls wacher. Trotzdem - was ihn hergeführt hatte war zu wichtig um weiter aufgeschoben zu werden. "Guter Wirt...", sprach er den Mann hinter dem Tresen erneut an. "Ich habe eine Frage und erhoffe mir von Euch eine Antwort. Ich suche eine Frau mit Namen Vesper. Sie macht einen südländischen Eindruck, trägt oft Rot und macht einen klugen Eindruck, wenn man mit ihr spricht. Wisst Ihr wo ich sie finden kann?" Während er auf die Antwort wartete, ruhte seine Linke auf dem Griff seiner gescheideten Klinge - die rechte Hand allerdings nestelte ungewohnt unruhig an seiner Gebetskette herum.

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    Findet statt: Wenige Tage nach dem Eintreffen der ersten Rückkehrer vom Feldzug

    Anwesende: Wer gerade in der Taverne sein möchte.

    Als Garion die Herberge erreichte, atmete er erleichtert aus. Dieser Tage vermisste er seine treuen Rotsturm noch mehr als sonst. Sie hatte die Last zumindest mit ihm zu teilen gewusst und dafür seinen Lohn erhalten. Dieses Mal jedoch trug er was sein war allein. Beim Abzug des Heeres hatte er wie stets darauf bestanden erst spät zu gehen und darauf zu achten, dass keine Nachzügler zurück blieben und war daher etwas später als die anderen in Quingard eingetroffen.
    Nachdem er die Herberge betreten hatte, nickte er dem Herbergsvater zu. "Einen gesegneten Tag, guter Mann. Ich brauche ein Zimmer, ein Bad und eine Wäscherei."
    Als der Mann, in dessen Haus er um das Gastrecht gebeten hatte einige Minuten später vor ihm her zu dem angemieteten Zimmer ging, strich der Ardarit sich müde über das Gesicht. Er brauchte ein wenig Ruhe. Zwei oder drei Tagen würden reichen, um ihn auf die Weiterreise vorzubereiten. In dieser Zeit konnte er seine Wunden pflegen, seine Kleider waschen und etwas essen. Er nickte dem Mann zu, als der ihm den Schlüssel übergab und warf sein staubiges Gepäck dann auf den Boden neben dem Bett. Zuerst würde er sich baden, umkleiden und etwas essen. Dann alles zur Wäscherei bringen, was dringend gewaschen werden musste.

    --- Einige Stunden später ---

    Als er wieder in das Gasthaus zurückkehrte fühlte er sich frischer, sauberer - aber keinesfalls wacher. Trotzdem - was ihn hergeführt hatte war zu wichtig um weiter aufgeschoben zu werden. "Guter Wirt...", sprach er den Mann hinter dem Tresen erneut an. "Ich habe eine Frage und erhoffe mir von Euch eine Antwort. Ich suche eine Frau mit Namen Vesper. Sie macht einen südländischen Eindruck, trägt oft Rot und macht einen klugen Eindruck, wenn man mit ihr spricht. Wisst Ihr wo ich sie finden kann?" Während er auf die Antwort wartete, ruhte seine Linke auf dem Griff seiner gescheideten Klinge - die rechte Hand allerdings nestelte ungewohnt unruhig an seiner Gebetskette herum.

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    Findet statt: Wenige Tage nach dem Eintreffen der ersten Rückkehrer vom Feldzug

    Anwesende: Wer gerade in der Taverne sein möchte.

    Als Garion die Herberge erreichte, atmete er erleichtert aus. Dieser Tage vermisste er seine treuen Rotsturm noch mehr als sonst. Sie hatte die Last zumindest mit ihm zu teilen gewusst und dafür seinen Lohn erhalten. Dieses Mal jedoch trug er was sein war allein. Beim Abzug des Heeres hatte er wie stets darauf bestanden erst spät zu gehen und darauf zu achten, dass keine Nachzügler zurück blieben und war daher etwas später als die anderen in Quingard eingetroffen.
    Nachdem er die Herberge betreten hatte, nickte er dem Herbergsvater zu. "Einen gesegneten Tag, guter Mann. Ich brauche ein Zimmer, ein Bad und eine Wäscherei."
    Als der Mann, in dessen Haus er um das Gastrecht gebeten hatte einige Minuten später vor ihm her zu dem angemieteten Zimmer ging, strich der Ardarit sich müde über das Gesicht. Er brauchte ein wenig Ruhe. Zwei oder drei Tagen würden reichen, um ihn auf die Weiterreise vorzubereiten. In dieser Zeit konnte er seine Wunden pflegen, seine Kleider waschen und etwas essen. Er nickte dem Mann zu, als der ihm den Schlüssel übergab und warf sein staubiges Gepäck dann auf den Boden neben dem Bett. Zuerst würde er sich baden, umkleiden und etwas essen. Dann alles zur Wäscherei bringen, was dringend gewaschen werden musste.

    --- Einige Stunden später ---

    Als er wieder in das Gasthaus zurückkehrte fühlte er sich frischer, sauberer - aber keinesfalls wacher. Trotzdem - was ihn hergeführt hatte war zu wichtig um weiter aufgeschoben zu werden. "Guter Wirt...", sprach er den Mann hinter dem Tresen erneut an. "Ich habe eine Frage und erhoffe mir von Euch eine Antwort. Ich suche eine Frau mit Namen Vesper. Sie macht einen südländischen Eindruck, trägt oft Rot und macht einen klugen Eindruck, wenn man mit ihr spricht. Wisst Ihr wo ich sie finden kann?" Während er auf die Antwort wartete, ruhte seine Linke auf dem Griff seiner gescheideten Klinge - die rechte Hand allerdings nestelte ungewohnt unruhig an seiner Gebetskette herum.

  • Der Wirt tat zunächst wie geheißen und war dankbar über jeden, der nicht randalierend in seiner Gaststube saß.

    Erst später, als er der Herr von Arivor nach einer Vesper fragte, musste der Mann nachdenken.

    "Vesper? Nie gehört. Aber die Beschreibung passt auf die werte Ratsherrin Nepheruna. Die kann sich in ihrem Amt das rote Tuch auch wohl leisten. Aber wir reden hier wohl nicht von derselben Person nehme ich an? Mensch Jung, was ist denn los? Deine Spielerei macht mich auch schon ganz nervös. Warum willst n das wissen?"

  • Der Wirt tat zunächst wie geheißen und war dankbar über jeden, der nicht randalierend in seiner Gaststube saß.

    Erst später, als er der Herr von Arivor nach einer Vesper fragte, musste der Mann nachdenken.

    "Vesper? Nie gehört. Aber die Beschreibung passt auf die werte Ratsherrin Nepheruna. Die kann sich in ihrem Amt das rote Tuch auch wohl leisten. Aber wir reden hier wohl nicht von derselben Person nehme ich an? Mensch Jung, was ist denn los? Deine Spielerei macht mich auch schon ganz nervös. Warum willst n das wissen?"

  • Der Wirt tat zunächst wie geheißen und war dankbar über jeden, der nicht randalierend in seiner Gaststube saß.

    Erst später, als er der Herr von Arivor nach einer Vesper fragte, musste der Mann nachdenken.

    "Vesper? Nie gehört. Aber die Beschreibung passt auf die werte Ratsherrin Nepheruna. Die kann sich in ihrem Amt das rote Tuch auch wohl leisten. Aber wir reden hier wohl nicht von derselben Person nehme ich an? Mensch Jung, was ist denn los? Deine Spielerei macht mich auch schon ganz nervös. Warum willst n das wissen?"

  • Kaum, dass der Wirt die Spielerei angesprochen hatte, ging ein kurzes Beben durch die Hand, ehe sich ihr Daumen von oben in den Waffengurt schob und ihr auf diese Weise Ruhe verschaffte. Die Stirn des Geweihte legte sich in Falten, ehe er eine offensichtlich schal gewordene Zunge von seinem Gaumen löste, um zu Antworten. "Rasherrin Nepheruna sagt Ihr?", er beantwortete seine eigene Frage mit einem Nicken, ehe er fortfuhr. "Ich denke, wir sprechen von derselben Person. Der Name 'Vesper' ist gewissermaßen ein Spitzname für eine alte Freundin. Und ich entschuldige mich, wenn meine unruhige Geste Euch nervös macht, guter Mann, aber ich versichere Euch - meine Nervosität ist kaum geringer als Eure. Ich habe die gute Ratsfrau nun schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen - ein Treffen ist lange überfällig. Aber danke, Ihr habt mir meine Suche erleichtert."
    Damit wandte er sich zum Gehen, nur um noch einmal inne zu halten. "Wie sagtet Ihr war Euer Name? Ich muss vergessen haben Ihn zu erfragen, verzeiht."

  • Kaum, dass der Wirt die Spielerei angesprochen hatte, ging ein kurzes Beben durch die Hand, ehe sich ihr Daumen von oben in den Waffengurt schob und ihr auf diese Weise Ruhe verschaffte. Die Stirn des Geweihte legte sich in Falten, ehe er eine offensichtlich schal gewordene Zunge von seinem Gaumen löste, um zu Antworten. "Rasherrin Nepheruna sagt Ihr?", er beantwortete seine eigene Frage mit einem Nicken, ehe er fortfuhr. "Ich denke, wir sprechen von derselben Person. Der Name 'Vesper' ist gewissermaßen ein Spitzname für eine alte Freundin. Und ich entschuldige mich, wenn meine unruhige Geste Euch nervös macht, guter Mann, aber ich versichere Euch - meine Nervosität ist kaum geringer als Eure. Ich habe die gute Ratsfrau nun schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen - ein Treffen ist lange überfällig. Aber danke, Ihr habt mir meine Suche erleichtert."
    Damit wandte er sich zum Gehen, nur um noch einmal inne zu halten. "Wie sagtet Ihr war Euer Name? Ich muss vergessen haben Ihn zu erfragen, verzeiht."

  • Kaum, dass der Wirt die Spielerei angesprochen hatte, ging ein kurzes Beben durch die Hand, ehe sich ihr Daumen von oben in den Waffengurt schob und ihr auf diese Weise Ruhe verschaffte. Die Stirn des Geweihte legte sich in Falten, ehe er eine offensichtlich schal gewordene Zunge von seinem Gaumen löste, um zu Antworten. "Rasherrin Nepheruna sagt Ihr?", er beantwortete seine eigene Frage mit einem Nicken, ehe er fortfuhr. "Ich denke, wir sprechen von derselben Person. Der Name 'Vesper' ist gewissermaßen ein Spitzname für eine alte Freundin. Und ich entschuldige mich, wenn meine unruhige Geste Euch nervös macht, guter Mann, aber ich versichere Euch - meine Nervosität ist kaum geringer als Eure. Ich habe die gute Ratsfrau nun schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen - ein Treffen ist lange überfällig. Aber danke, Ihr habt mir meine Suche erleichtert."
    Damit wandte er sich zum Gehen, nur um noch einmal inne zu halten. "Wie sagtet Ihr war Euer Name? Ich muss vergessen haben Ihn zu erfragen, verzeiht."

  • "Reinhart guter Mann, mein Name ist Reinhart." sagte der Wirt ein wenig perplex. Er war sich offenbar nicht sicher, was hier soeben passiert war.

    "Hört mal", begann er noch einmal ehe der Mann aus der Gaststube ging. "Ihr findet sie in der Amtsstube am Marktplatz oder in ihrem Haus, dass sie zusammen mit ihrem Gatten bewohnt. Das ist... in der Altstadt."

    Danach wandte er sich wieder dem Alltag zu.

  • "Reinhart guter Mann, mein Name ist Reinhart." sagte der Wirt ein wenig perplex. Er war sich offenbar nicht sicher, was hier soeben passiert war.

    "Hört mal", begann er noch einmal ehe der Mann aus der Gaststube ging. "Ihr findet sie in der Amtsstube am Marktplatz oder in ihrem Haus, dass sie zusammen mit ihrem Gatten bewohnt. Das ist... in der Altstadt."

    Danach wandte er sich wieder dem Alltag zu.

  • "Reinhart guter Mann, mein Name ist Reinhart." sagte der Wirt ein wenig perplex. Er war sich offenbar nicht sicher, was hier soeben passiert war.

    "Hört mal", begann er noch einmal ehe der Mann aus der Gaststube ging. "Ihr findet sie in der Amtsstube am Marktplatz oder in ihrem Haus, dass sie zusammen mit ihrem Gatten bewohnt. Das ist... in der Altstadt."

    Danach wandte er sich wieder dem Alltag zu.

  • Ein letztes Nicken war dem Wirt ein Dank, dann schob sich die gerüstete Gestalt aus der Tür der Herberge hinaus auf die Straßen Quingards. Einen Augenblick blieb Garion stehen und ließ den Blick seiner blauen Augen über die Häuser und den Himmel wandern. Die Sonne war auf ihrem Weg zum Horizont hinunter und hatte ihren Zenit bereits deutlich überschritten. Es war die Zeit des Tages, die von einem warmen Nachmittag in einen lauen Abend überging und alles in ihr gemütliches Licht hüllte - dabei aber nicht verhehlen konnte, dass man nur noch wenig Zeit hatte einen sicheren Lagerplatz zu finden, ehe es Nacht würde.

    Er sog die Luft tief in seine Lungen, um sich zu beruhigen. Vesper war hier - und mehr noch: Sie war hier etabliert. Man kannte sie, hatte sie zur Rätin gemacht und sie war verheiratet. Eine schwere Kälte breitete sich in seinem Magen aus, bei dem Gedanken daran, dass sie einen anderen geehelicht hatte - mit allem was das mit sich brachte. Sie würde sich sicher noch an ihn erinnern, aber auf welche Weise? War es klug sofort zu ihr zu gehen? In Münzquell waren Aventurier in Gefahr - und es war seine Pflicht ihnen beizustehen. Vielleicht würden einige Mitglieder der Allianz ihn begleiten, aber andere würden nach Aventurien zurückkehren, wie er es eigentlich auch vorgehabt hatte. Er hob seine Rechte zur Stirn und rieb sie sich vorsichtig, ehe er den Kopf schüttelte.
    Nein, Münzquell würde sich ohnehin erst fangen müssen und er würde ein Schreiben an seine Brüder, sowie den Regenten richten müssen. Mit seinen Freunden sprechen, Lanyana allen voran, Tjal und Swafngard. Vielleicht würden auch Thoran und Weedokind sie begleiten oder einige Mitglieder dieser "Freischar".
    Aber dieser Abend - dieser Abend gehörte ihm. Und er würde nicht wieder zu lange warten. Mit der Linken griff er nach dem Knauf seines Schwertes als gäbe er ihm Halt, ehe er sich auf den Weg in Richtung der Amtsstube machte. Dort wenigstens erhoffte er sich sie alleine anzutreffen. Nicht zuhause...bei ihrem Gatten.

  • Ein letztes Nicken war dem Wirt ein Dank, dann schob sich die gerüstete Gestalt aus der Tür der Herberge hinaus auf die Straßen Quingards. Einen Augenblick blieb Garion stehen und ließ den Blick seiner blauen Augen über die Häuser und den Himmel wandern. Die Sonne war auf ihrem Weg zum Horizont hinunter und hatte ihren Zenit bereits deutlich überschritten. Es war die Zeit des Tages, die von einem warmen Nachmittag in einen lauen Abend überging und alles in ihr gemütliches Licht hüllte - dabei aber nicht verhehlen konnte, dass man nur noch wenig Zeit hatte einen sicheren Lagerplatz zu finden, ehe es Nacht würde.

    Er sog die Luft tief in seine Lungen, um sich zu beruhigen. Vesper war hier - und mehr noch: Sie war hier etabliert. Man kannte sie, hatte sie zur Rätin gemacht und sie war verheiratet. Eine schwere Kälte breitete sich in seinem Magen aus, bei dem Gedanken daran, dass sie einen anderen geehelicht hatte - mit allem was das mit sich brachte. Sie würde sich sicher noch an ihn erinnern, aber auf welche Weise? War es klug sofort zu ihr zu gehen? In Münzquell waren Aventurier in Gefahr - und es war seine Pflicht ihnen beizustehen. Vielleicht würden einige Mitglieder der Allianz ihn begleiten, aber andere würden nach Aventurien zurückkehren, wie er es eigentlich auch vorgehabt hatte. Er hob seine Rechte zur Stirn und rieb sie sich vorsichtig, ehe er den Kopf schüttelte.
    Nein, Münzquell würde sich ohnehin erst fangen müssen und er würde ein Schreiben an seine Brüder, sowie den Regenten richten müssen. Mit seinen Freunden sprechen, Lanyana allen voran, Tjal und Swafngard. Vielleicht würden auch Thoran und Weedokind sie begleiten oder einige Mitglieder dieser "Freischar".
    Aber dieser Abend - dieser Abend gehörte ihm. Und er würde nicht wieder zu lange warten. Mit der Linken griff er nach dem Knauf seines Schwertes als gäbe er ihm Halt, ehe er sich auf den Weg in Richtung der Amtsstube machte. Dort wenigstens erhoffte er sich sie alleine anzutreffen. Nicht zuhause...bei ihrem Gatten.

  • Ein letztes Nicken war dem Wirt ein Dank, dann schob sich die gerüstete Gestalt aus der Tür der Herberge hinaus auf die Straßen Quingards. Einen Augenblick blieb Garion stehen und ließ den Blick seiner blauen Augen über die Häuser und den Himmel wandern. Die Sonne war auf ihrem Weg zum Horizont hinunter und hatte ihren Zenit bereits deutlich überschritten. Es war die Zeit des Tages, die von einem warmen Nachmittag in einen lauen Abend überging und alles in ihr gemütliches Licht hüllte - dabei aber nicht verhehlen konnte, dass man nur noch wenig Zeit hatte einen sicheren Lagerplatz zu finden, ehe es Nacht würde.

    Er sog die Luft tief in seine Lungen, um sich zu beruhigen. Vesper war hier - und mehr noch: Sie war hier etabliert. Man kannte sie, hatte sie zur Rätin gemacht und sie war verheiratet. Eine schwere Kälte breitete sich in seinem Magen aus, bei dem Gedanken daran, dass sie einen anderen geehelicht hatte - mit allem was das mit sich brachte. Sie würde sich sicher noch an ihn erinnern, aber auf welche Weise? War es klug sofort zu ihr zu gehen? In Münzquell waren Aventurier in Gefahr - und es war seine Pflicht ihnen beizustehen. Vielleicht würden einige Mitglieder der Allianz ihn begleiten, aber andere würden nach Aventurien zurückkehren, wie er es eigentlich auch vorgehabt hatte. Er hob seine Rechte zur Stirn und rieb sie sich vorsichtig, ehe er den Kopf schüttelte.
    Nein, Münzquell würde sich ohnehin erst fangen müssen und er würde ein Schreiben an seine Brüder, sowie den Regenten richten müssen. Mit seinen Freunden sprechen, Lanyana allen voran, Tjal und Swafngard. Vielleicht würden auch Thoran und Weedokind sie begleiten oder einige Mitglieder dieser "Freischar".
    Aber dieser Abend - dieser Abend gehörte ihm. Und er würde nicht wieder zu lange warten. Mit der Linken griff er nach dem Knauf seines Schwertes als gäbe er ihm Halt, ehe er sich auf den Weg in Richtung der Amtsstube machte. Dort wenigstens erhoffte er sich sie alleine anzutreffen. Nicht zuhause...bei ihrem Gatten.

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